Babyponcho ist fertig *yeha*

Juchu! Mein Babyponcho ist fertig.. und ich muss gestehen – ich bin verdammt stolz auf mich 😉

Die seitlichen Bündchen habe ich – wie schon im letzten Post erwähnt – angehäkelt und zusätzlich habe ich eine Art „Ärmel“ dazugemacht. Ohne Ärmel hatte ich die Befürchtung, dass der Poncho Babymaus ständig raufrutscht, wenn sie die Arme in die Luft streckt. Bis jetzt funktioniert das mit den Ärmeln wunderbar. Babymaus hat den Poncho die letzten Tage beim Dreiradfahren angehabt – und sie hat eigentlich sehr zufrieden damit gewirkt.

Ich finde, die lila „Bündchenwolle“ passt farblich sehr gut zum gestrickten Teil und bringt eine gewisse Ruhe in das Streifenmuster und entschärft das viele rosa 😉 Zusätzlich habe ich in meiner kleinen Schatzkiste einen grünen Blümchenknopf gefunden, den ich angenäht habe. der Knopf macht den Halsausschnitt kleiner, und der Poncho sitzt stabiler. Und eine nette Zierde ist der Knopf außerdem.

Babyponcho_fertig  HalsabschlussÄrmelchen

Maronirisotto aus Dinkelreis

Ich liebe Maroni! Egal ob pur, als Aufstrich oder in einer Soße – Maroni gehören zu meinem absoluten Lieblingsfrüchten.
Meine Mama hat mir vor längerm eine offene Packung Dinkelreis vorbeigebracht und ich wusste nicht so ganz was ich damit anfangen kann. Eines schönes Tages (ich war zu der Zeit noch schwanger) hatte ich Hunger und ich wollte Maroni. Zum Glück hatte ich noch vakuumverpackte Maroni im Vorratsschrank – allerdings hätten diese kein wirklich ausgiebiges Mittagessen dargestellt. Also musste ich improvisieren.
Das Ergebnis war total lecker!

Unlängst habe ich dann beschlossen, das Babymäuschen vom Risotto kosten zu lassen, daher habe ich meine ursprüngliche Variante etwas abgeändert. Was soll ich sagen – Babymaus war sehr zufrieden und das Risotto war in der babytauglichen Version noch viel weniger Arbeit als in der normalen Version 🙂


Maronirisotto (babytauglich)

1 1/4 Tassen Wasser
1/2 Tasse Dinkelreis
60g Maroni
Suppengewürz (babytaugliche Version)
ev. gehackten Zwiebel + Öl

Die Zwiebel in Öl anschwitzen. Den Dinkelreis und das Wasser beifügen und aufkochen lassen. Die Hitze reduzieren, die Maroni dazugeben und unter gelegentlichem rühren ca. 12 min auf kleiner Flamme köchen lassen.
Wer mag kann noch Parmesan darüberstreuen.


Maronirisotto (normale Variante)

1 1/4 Tassen warme Rindssuppe (ev. etwas Suppe mit Weißwein ersetzen)
1/2 Tasse Dinkelreis
60g Maroni
gehackten Zwiebel
Öl
Parmesan
Salz, Pfeffer

Die Zwiebel in Öl anschwitzen. Den Dinkelreis beifügen und kurz mitrösten. Die Hälfte der Suppe beifügen und langsam köcheln lassen, bevor die ganze Flüssigkeit weg ist wieder etwas Suppe nachgießen – dauert ca. 15min. Die Maroni ca. 5min vor Kochende beifügen. Mit Salz und Pfeffer würzig abschmecken.
Auf einem Teller anrichetn und mit Parmesan bestreuen.

Hier die Zutaten für das babytaugliche Risotto frisch im Topf – man sieht ungefähr das Verhältnis Wasser:Reis.

Maronirisotto (3)

Das Foto vom Endergebnis sieht zwar nicht sooo lecker aus – aber lasst euch nicht täuschen – es schmeckt toll!! Leider haben sowohl Maroni als auch der Dinkelreis eine braune Farbe und durch das Kochen ändert sich das nicht 😉

Maronirisotto

Babyponcho – Teil 3

Meine unendliche Geschichte findet langsam ihr Ende! Die Strickteile vom Babyponcho sind endlich fertig … und ich glaub ich will jetzt für lange Zeit keine Stricknadeln mehr sehen bzw. zumindest keine so dünnen Nadeln. Darum habe ich mich entschieden, die Bündchen für den Poncho zu häkeln. Da ich mir nicht sicher war, ob das in der gemusterten Wolle wirklich dazupassen würde, habe ich eine einfarbige violette Wolle gewählt – die Anfänge sind auf den Bildern schon sichtbar.
Die beiden Teile habe ich mit Kettmaschen aneinander gehäkelt – ich finde das gibt eine nette Optik an den Schultern.

Damit es zum gestrickten „Anfangsbund“ dazu passt habe ich ziemlich viele Häkelmuster begutachtet – zfällig bin ich über ein Muster gestolpert, dass die Rippenoptik vom gestrickten Teil gut widerspiegelt.

Man sieht auch noch gut meinen „hellblauen Hilfsfaden“ den ich -wie im zweiten Teil angedroht – eingezogen habe. Der Sinn des Fadens war, dass ich schnell und einfach wieder auftrennen kann, falls die Abnahmen für den Halsausschnitt nicht passen sollten. Ich muss sagen – es hat super funktioniert – aber der Faden hat mir eine gewisse Sicherheit gegeben.

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Obstkuchen (babytauglich)

Mein Lieblingsobstkuchenrezept ist eine einfache Sandmasse. Der Teig ist superflaumig und das Rezept weiß ich auswendig und es schmeckt mit allen Früchten einfach toll.
Unlängst haben wir frische Zwetschgen geschenkt bekommen und ich wollte sowohl einen Kuchen für uns als auch einen Kuchen für Babymaus machen – also habe ich beschlossen mein Standardrezept einfach abzuändern und auf das beste zu hoffen – es hat funktioniert. Ich esse inzwischen Babymaus‘ Kuchen fast lieber als das Standardrezept. Irgendwie schmecken mir so süße Sachen nicht mehr – alles also nur Gewohnheit 🙂


Obstkuchen (babytauglich)

1 Ei
50ml Öl
50g Vollkornmehl
1 Messerspitze Backpulver
ev. Reissirup nach Geschmack
Früchte nach Wunsch (Pflaumen, Zwetschgen, Marillen, Äpfel, ..) in kleine Stücke geschnitten

Für eine 24cm Kastenform arbeite ich mit 3 Eiern – alle anderen Zutaten einfach mit 3 multiplizieren.

Das Ei stark schaumig rühren (ca. 10min) – die Masse wird mehr und heller. Das Öl und den Reissirup langsam beifügen. Die geschnittenen Früchte beigeben. Das Mehl mit dem Backpulver unterheben. In eine eingefettete Kastenform füllen und im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze 150°C) ca. 40min backen – Stäbchenprobe!!
Die Masse kann natürlich auch auf ein Blech gegeben werden und „normal“ mit Früchten belegt werden – aber Babymaus tut sich bei der Form mit dem Essen leichter und die Früchte landen wirklich im Magen und nicht irgendwo 🙂


Obstkuchen (Originalrezept)

1 Ei
50g Zucker (sehr süß – ich nehme normal ~30g Zucker- abhängig von der Süße der Früchte)
50ml Öl
50g Mehl
1 Messerspitze Backpulver
Früchte nach Wunsch (Pflaumen, Zwetschgen, Marillen, Äpfel, ..) – halbiert oder in Scheiben

Die Masse lässt sich sehr einfach auf die gewünschte Menge hin ausweiten – für ein normales Blech arbeite ich mit 5 Eiern. Somit einfach die restlichen Zutaten mit 5 multiplizieren.

Das Ei mit dem Zucker stark schaumig rühren (ca. 10min)- die Masse wird mehr und heller. Das Öl langsam beifügen. Das Mehl mit dem Backpulver unterheben. Auf das Backblech geben, mit den gewaschenen, geschnittenen Früchten belegen. Eventuell mit Zimt bestreuen.
Im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze 150°C) ca. 30min backen – Stäbchenprobe!!

Soll das Mehl durch Vollkornmehl ersetzt werden empfehle ich etwas weniger Mehl zu nehmen – ca. 45g pro Ei.

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Edit: Jetzt hab ich doch glatt vergessen das Bild hochzuladen…

Babyponcho – Teil 2

Schon vor einigen Wochen habe ich mal über die Anfänge eines Ponchos für Babymaus berichtet. Nun ja- ich bin zwar etwas weiter aber immer noch nicht fertig – und der Herbst naht in schnellen Schritten.

ABER zumindest das Rückenteil ist komplett fertig und beim Vorderteil habe ich schon mehr als die Hälfte. Jetzt geht es dann an den vorderen Halsausschnitt und ich muss sagen – davor hab ich etwas bammel. Ich bin ernsthaft am überlegen ob ich in der Reihe vor dem Halsausschnitt einen Faden einstricke, damit ich im Notfall schnell und einfach bis dahin auftrennen kann falls es nichts wird und wenn es doch funktioniert kann ich den Faden ohne Probleme rausziehen. *grübel*

Auf jeden Fall möchte ich dann noch kurze Ärmelabschlüsse dranstricken, damit der Poncho der Babymaus nicht ständig raufrutscht wenn sie die Arme in die Höhe streckt. Ich hoffe das funktioniert so wie ich es mir vorstelle. In der Anleitung ist davon nämlich keine Rede – aber ich mag Improvisationen bei solchen Sachen – dadurch werden die Dinge einzigartig 😉

Poncho

Babymütze

Der schnelle Übergang von der Sommerhitze zum herbstlichen Wind hat mich doch etwas überrascht. Babymaus passen ihre Mützen leider nicht mehr und auf die bestellten Mützen warte ich noch – also musste eine schnelle Lösung her. Da ich von der Ponchowolle noch einige Knäuel im Vorrat habe und sicher nicht alle für den Poncho benötigen werde, habe ich beschlossen Babymaus damit eine Mützen zu häkeln.

Die Anleitung gibts auf Ribbelmonster – wobei ich mich nicht 1:1 an die Anleitung gehalten habe. In der letzten Reihe habe ich weniger Maschen als angegeben verdoppelt, da die Mützen ansonsten zu groß geworden wäre. Babymaus toleriert es aktuell auch recht schlecht, wenn die Hüte und Mützen zu weit in die Stirn reichen – also habe ich die Mütze eher niedrig gehalten und dafür Ohrenklappen daran gehäkelt.

Ich muss gestehen, für eine spontane Abendaktion (okay- es waren zwei Abende – aber nur weil ich am ersten Abend zu müde zum richtig zählen bzw. messen war) bin ich sehr zufrieden! Allerdings hat die Mütze trotz der bunten Farben noch sehr fad gewirkt, darum hab ich ihr an einem weitern Abend einen Pommel spendiert 😉 Für den Pommel habe ich die Wolle in möglichst gleichfarbige Segmente zerschnitten und dann die Pommelvorlage abwechselnd mit pinken und violetten Fäden umwickelt, dadurch ist das Streifenmuster entstanden.

Babymaus schaut echt herzig aus mit der Mütze – aber es wird wohl früher oder später noch ein Band drankommen, da die Mütze doch hin und wieder verrutscht.

 

Mütze                     Pommel

 

 

Häkelumrandung für Kinderwagengriffe

In der Hitze des Sommers hatte ich immer wieder das Gefühl, dass meine Hände am Kinderwagenlenker festkleben – und ich muss gestehen – ich finde das ekelhaft.
Gut – eine Lösung musste her. Nach einigen Überlegungen habe ich beschlossen eine Abdeckung für den Griff in denselben Farben zu häkeln, die ich für den Schutzbügel verwendet habe. Das ganze ist recht einfach und schnell zu machen und für mich absolut ausreichend!

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Umsetzung:

Reihe 1:
Luftmaschen in der gewünschten Länge anschlagen (Anzahl durch 2 teilbar)

Reihe 2:
In die vierte LM von der Nadel aus 2 halb abgemaschte Stäbchen (3 Schlaufen auf der Nadel), alle 3 Schlaufen zusammen abmaschen
2LM
3 halb abgemaschte Stäbchen in die übernächste LM (1 LM der Vorrunde überspringen) (=1Büschelmasche / BM)
*2LM,1 LM der Vorrunde überspringen, 1 BM* -> von * bis zum Ende der Reihe wiederholen

Reihe 3 – x (Farbwechsel wenn gewünscht):
2 Steige-LM, 2 halb abgemaschte Stäbchen in den LM Zwischenraum der vorigen Reihe, alle 3 Schlaufen zusammen abmaschen
*2LM, 1 BM in den Luftmaschenzwischenraum der Vorrunde* -> von * wiederholen bis die gewünschte Höhe erreicht ist.

Um dem ganzen mehr Stabilität zu verleihen, habe ich am Schluss eine Runde Kettmaschen rundherum gehäkelt.