Erweiterung Babyhaube

Wie schon früher geschrieben, habe ich für Babymaus eine Mütze gehäkelt. Die Mütze ist ziemlich viel in Verwendung und inzwischen habe ich sie auch noch etwas erweitert. Babymaus hat nämlich die Angewohnheit sich Mützen ständig vom Kopf zu zupfen – vor allem wenn sie müde ist. Daher habe ich kurzer Hand ein Bändchen zum festbinden gemacht- jetzt sitzt die Mütze besser und Babymaus kann sie nicht mehr so leicht runter reißen.

Für das Bändchen habe ich  mehrere Ideen ausprobiert –  und mich für Variante 4 entschieden.

Variante 1: Einen Faden mit einer Kettmasche an den Ohrkappen befestigen und daraus eine Luftmaschenkette machen. Die einzelne Luftmaschenkette hat etwas dürftig und verloren gewirkt.

Variante 2: Drei Luftmaschenketten wie in Variante 1 an den Ohrenkappen befestigen und diese dann flechten. War zu unruhig und zu mächtig im Vergleich zur Haube bzw. zu Babymaus‘ Köpfchen.

Variante 3: Eine Luftmaschenkette (siehe Variante 1) befestigen und dann halbe Stäbchen auf die Kette häkeln. War in der näheren Auswahl – und ich denke bei einer einfärbigen Variante hätte ich mich dafür entschieden.

Variante 4:  3 Fäden mittels Ankerstich-Knoten an den Ohrenkappen befestigen – man hat dann 6 Stränge . Jeweils zwei Stränge zusammenfassen und die 3 entstandenen Bänder dann Flechten. Schaut sicher auch toll aus, wenn man mit allen 6 Strängen flechtet – ich muss gestehen ich hab das noch nie probiert und hatte auch nicht die Geduld das auszuprobieren  😉

Mütze-Band-auswahl

In der obigen Abbildung habe ich Variante 2 und Variante 4 probiert.

Mütze-Band

Hier die Gewinnervariante (#4)

 

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geröstete Brotstücke (Resteverwertung)

Kennt ihr das Problem? Frisches Brot ist toll, aber nach 2 Tagen will man die Reste eigentlich nicht mehr wirklich essen.

Unlängst hatten wir vor einem geplanten Urlaub nur noch altes Brot, Speckwürfel, Parmesan und etwas Gemüse im Kühlschrank. Nach einigem Überlegen (inkl. den Pizzaservice zu bemühen) haben wir unser altes Brot in gut greifbare Streifen geschnitten und dann in einer Pfanne leicht angeröstet. Damit die angebrannten Brösel eliminiert werden, haben wir das Brot in ein grobmaschiges Sieb geben und gut abgeschüttelt. In der Zwischenzeit die Speckwürfel (und ev. Zwiebel, Gemüse,..) in der Pfanne anbraten, das Brot und den gerieben Parmesan dazugeben und weiter rösten bis der Parmesan schön geschmolzen ist. Oder man gibt es direkt in den Backofen und lässt es dort gratinieren.

Ist zwar sicher kein leichtes und gesundes Essen- sondern eher deftig. Aber Babymaus isst brav mit (wenn die Brotwürfel nicht zu knusprig sind) und es scheint ihr zu schmecken.

 

Lebkuchen für die Babymaus

Ich bin prinzipiell kein Fan von Weihnachtskeksen. Egal wo man in der Weihnachtszeit is(s)t, fast überall bekommt man Kekse vorgesetzt und bis zum Heiligen Abend kann man die Dinger 1. nicht mehr sehen und 2. haben sie sich wunderbar an den Hüften festgesetzt. Ich wünsche mir meine Lieblingsweihnachtskekse lieber des öfteren unterm Jahr von meiner Mama – da kann ich sie viel viel mehr genießen! Zu Weihnachten backe ich – wenn überhaupt- nur eine Sorte. Je nachdem ob mein Mann Lust auf Kekse hat oder nicht.  Heuer hat mein Mann schon lange vor Weihnachten gemeint hat, dass ihm ein süß gefüllter Adventkalender reicht und er überhaupt keine Lust auf Kekse hat, daher habe ich kurzerhand beschlossen eine weihnachtliche Knabberei für die Babymaus zu probieren.  Bei Carrots for Claire habe ich eine gesunde Lebkuchenvariante gefunden – und ich muss sagen – Babymaus war sehr begeistert und mir haben die Lebkuchen auch super geschmeckt.

Für den ersten Versuch habe ich nur die halbe Menge zubereitet – und wenn ich die Kekse nicht streng rationiert hätte, hätte Babymaus sie wohl an einem Tag aufgefuttert. Sie weiß auch ganz genau wo sie stehen und zeigt ständig rauf auf die Anrichte und macht ihr Geräusch für „haben will!“.

 

 

 

Ich habe Veronikas Rezept allerdings etwas abgewandelt:

Da ich weder Teffmehl noch Erdmandelmehl hatte, habe ich einfach Dinkelmehl und Dinkelvollkornmehl gemischt und dafür etwas mehr Flüssigkeit genommen. Das erste Blech habe ich wie im Rezept mit Ahornsirup zubereitet, das zweite Blech mit einer Mischung aus Agavendicksaft und Reissirup – hat beides super geschmeckt. Zusätzlich habe ich ca. die doppelte Menge Lebkuchengewürz benötigt – allerdings glaube ich, dass mein Gewürz schon etwas schwächer war von der Intensität, da es schon länger offen war.

 

 

Adventkalenderstange

Unser Adventkalender hängt seit Jahren immer wieder zwischen den Hochkästen im Wohnzimmer auf einer ganz normalen Tomatenstützstange. Die Stange hat die optimale Länge, ist stabil und einfach aufzubewahren – also die perfekte Lösung! Nur leider optisch hat die Stange nie viel hergegeben. In den vorangegangen Jahren haben wir die Stange mit einem ca. 7cm dicken, roten Stoffband umwickelt. Dies hat zwar optisch toll ausgesehen, aber alleine war das umwickeln fast nicht zu schaffen. Ohne eine dritte bzw. vierte Hand ist man zwangsläufig schief geworden beim wickeln, oder es wurde zu locker und hat sich verschoben, oder es hat hässlich gewellt, oder oder oder…

Nun ja – heuer musste ich die Zeit ausnutzen, wo Babymaus bei den Großeltern war, um unser Haus weihnachtlich zu dekorieren. Leider war auch mein Mann zu der Zeit arbeiten. Die Stange umwickeln war also keine durchführbare Option. Also – eine Alternative musste her. Kurzerhand habe ich eine dicke weiße Wolle aus meinem Vorrat genommen und die Stange damit umhäkelt. Es gibt auf beiden Seiten eine kleine Öffnung, damit man den Überzug einfach darüberschieben bzw. runternehmen kann.

Zeitaufwand war ca. 1h – wobei der erste Versuch etwas zu kurz war und durch ganze Stäbchen auch zu löchrig. Der zweite Versuch passt perfekt und besteht aus halben Stäbchen.

 

Ideensammlung – 01/2016

Huch – da hat mich der Jahreswechsel doch etwas überrascht. Man sollte glauben, dass mich die Knallerei dezent daran erinnert hat, dass ich meine Ideensammlung aktualisieren sollte – aber irgendwie… nein… hat nicht funktioniert. Egal. Besser spät als nie 😉

Häkeln

  • Kleiderbügel umhäkeln
  • Polsterbezüge aus Granny Squares
  • Absperrung für Stiegengeländer  -> Preview siehe hier
  • Türstopper – 4 Granny Squares mit Griff oder „gefülltes“ Häkeltier
  • Hülle für Taschentücherbox
  • Sonnenbrillenhülle
  • Überzug für Schlafsessel aus Granny Squares
  • Kleidchen für Babymaus
  • leichte Decke für Kinderwagen – C2C Technik?
  • Motivdecke – Pixeldecke?
  • Plants vs. Zombie Sonnenblume
  • Häkeltiere für eine Weihnachtskrippe
  • irgendwas mit einer 1.5er Häkelnadel und dieser Wolle (möchte mal probieren wie man mit so feiner Nadel häkelt) 😉

Stricken

Malen

  • Bilder für Kinderzimmer (Hund, Katze, Esel)
  • Holzregal bemalen

Sonstiges

Weihnachtskarte

Wenn man (kleine) Kinder hat, hat man automatisch ein tolles Motiv für Weihnachtskarten. Eine liebe Verwandte hat mir ein Weihnachtsmannkostüm für Babymaus geborgt, welches sie vor einigen Jahren für ihre Tochter genäht hatte.

Eine Idee, wie man das Kostüm am besten ausnutzt war auch schnell geboren. Babymaus auf einen Schlitten, vor einem beleuchteten Weihnachtsbaum – bevorzugt mit Schnee. Ein Schlitten und ein beleuchteter Weihnachtsbaum war Dank meinen Eltern kein Problem. Am Schnee hat es etwas gescheitert. Aber wofür gibt es schlussendlich Bildbearbeitungsprogramme wie GIMP?

Gut -ein passendes Tutorial war schnell gefunden (mit einigen Anpassungen von diesem Tutorial) – und das Foto wurde durchgejagt. Hier das vorher und nachher (natürlich mit verfälschtem Gesicht 😉 ).

weihnachtskarte_original             weihnachtskarte

Original                                                   Schneeversion

Ein echter Schnee wäre zwar schöner gewesen – aber wir sind mit dem Ergebnis ganz zufrieden.