Knallige Herbstmütze

Vor Jahren hat mir meine Mama ihre Nähmaschine geschenkt – eigentlich wollte ich damals mit dem Nähen beginnen – aber bis auf zwei Taschen für meine Nichten und einen Schal für mich wurde nie etwas daraus. Irgendwie hatte ich nie die rechte Muße mich mit der Nähmaschine auseinanderzusetzen.
Auf der Ideenwelt gab es einen Stand, an dem Mützen-Workshops angeboten wurden. Da ich schon seit längerem auf der Suche nach einer dünnen Herbsthaube war und es einen total süßen Stoff mit grünen Drachen gab, habe ich mich entschlossen, der Näherei noch eine Chance zu geben.

Wie schon erwähnt – ich hatte seit mehreren Jahren keine Nähmaschine mehr in Betrieb und meine ist so alt wie ich – sprich absolut nicht Hightech. Und dann durfte ich die Haube auf einer (für mich absoluten) Hightechmaschine nähen – ich war echt überwältigt wie einfach nähen sein kann. Der Schnitt war bereits vorbereite und musste nur noch auf den Stoff übertragen und ausgeschnitten werden und mit ein paar Stecknadeln war er auch richtig schnell abgesteckt. Das Nähen selbst hat mir etwas mehr Zeit gekostet – aber ich habe bemerkt, dass es nach anfänglichen Schwierigkeiten doch recht schnell wieder besser wurde.

Ich muss sagen – es hat wirklich Spaß gemacht. Die Haube ist zwar sicher nicht perfekt, aber sie war sehr schnell gemacht und außerdem gefällt mir das Muster. Auch wenn die nette Dame, die die Workshops betreut hat, dies sicher nie lesen wird – vielen herzlichen Dank für ihre Hilfe und Geduld!

     Drachenmütze2             Drachenmütze1

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Mozzarella-Tomaten-Nudeln (Sommerfeeling pur)

Auch wenn noch keine Gartentomatenzeit ist – dieses Essen schmeckt auch mit gekauften Tomaten gut. Und Babymaus hat letzten Sommer brav mit“gegessen“ – wobei das noch zu einer Zeit war, wo sie eher am Essen herumgelutscht hat und noch auf Mamas Busen als Sättigungsmittel#1 vertraut hat 😉

Zutaten (für 2 Erwachsene und ein „Ich-nehm-es-in-den-Mund-und-lusche-drauf-herum-Baby“):

3 Rispentomaten (oder die entsprechende Menge Cocktailtomaten)
Nudeln für 2 Personen (ca. 250g Trockenmenge)
1 Laib Mozzarella (125g)
etwas Olivenöl
ev. frisches Basilikum oder italienische Kräuter, Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.

In der Zwischenzeit die Tomaten waschen und in kleine Würfel schneiden. Den Mozzarella aus der Packung nehmen, trocken tupfen und ebenfalls klein schneiden. Mit Olivenöl und frischem Basilikum (oder Kräutern) abmischen und eventuell mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wir haben es letzten Sommer erst am Tisch mit Salz und Pfeffer gewürzt – Babymaus zuliebe.

Zu den heißen Nudeln geben, gut durch rühren und sofort servieren. Das Ganze ist nur lauwarm – aber an einem warmen Sommerabend perfekt und im Frühling erzeugt es doch irgendwie Sommerfeeling bei uns 😉

Grillerei-Resteverwertungspfanne

Irgendwie könnte man glauben, ich koche nur aus Resten. Ich kann euch versichern – dem ist nicht so – irgendwo müssen ja meine Reste auch herkommen. Aber ich hatte lange Zeit das Problem, dass die Reste dann naja – sagen wir mal – ohne große Begeisterung gegessen wurden.  Darum versuche ich jetzt alles möglichst kreativ zu verwerten.

Gerade beim Grillen bereitet man meistens viel zu viel Zeug zu – ein Stück Fleisch hier, eine Zucchini dort, zwei Maiskolben da, ein paar Würstchen für die Babymaus usw.  Zumindest uns ging es im letzten Sommer des öfteren so. Meistens hat mein Schatz das übrige Fleisch an den nächsten Tagen als kaltes Abendessen gefuttert, das Gemüse blieb oft übrig weil es kalt einfach nach nichts schmeckt. Ich hasse es aber Lebensmittel wegzuschmeißen. Also – was tun?

Im Zuge einer Verzweiflungstat (der Kühlschrank war bis auf Grillreste leer und es war kein Brot im Haus) ist ein Grillrest-Verwertungsrezept entstanden -und ich muss gestehen – wir grillen jetzt immer etwas mehr, als wir essen können, weil wir das Rezept so gerne mögen 😉

Babymaus liebt das essen auch -das einzige Gericht bei dem sie letzten Jahr hin und wieder ein Kartoffelstück mit gegessen hat.

Zutaten

Grillreste (Fleisch, Würstchen, Mais, Zucchini, Halloumni, etc)
Kartoffeln
ev. Zwiebel (muss nicht sein- schmeckt auch ohne toll)
ev. Käse zum gratinieren

Zubereitung

Kartoffeln in Wedges schneiden. Zwiebel würfeln. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel und die Wedges dazugeben. Mit einer passenden Gewürzmischung würzen (ich nehme entweder ein Brathendlgewürz oder Barbecuegewürz – je nach Fleischarten) und braten bis die Wedges fast durch sind (je nach Größe ca. 15 min).
In der Zwischenzeit die Grillreste in mundgerechte Stücke schneiden bzw. den Mais vom Kolben runterschneiden. Die Grillreste dazugeben und solange braten bis alles heiß ist.
Wer mag kann das ganze noch mit Käse überbacken.
Dazu ein bisschen frisches Gemüse und fertig ist ein einfaches und schnelles Restverwertungsessen.

 

Grillreste

Im Falle des Bildes hatten wir Käsekrainer, Grillwürstchen, Zucchini, Kartoffeln, Mais, Paprika, Hühnerfleisch und das ganze mit etwas Gratinkäse überbacken. Dazu gab es eine Knoblauchsoße und frische Tomaten aus dem eigenen Garten.

Buchtipp: Schnatter Schnatter, Quak, Quak..

.. wir sagen guten Tag.
Zufällig haben wir, als wir den Kindersitz fürs Auto meiner Eltern gekauft haben, dieses Buch entdeckt.
Meine Mama und ich waren total begeistert (Babymaus und Opa waren gerade woanders) und das Buch wurde prompt mitgenommen.
Was soll ich sagen? Das Buch ist eine unserer Standardabendlektüre beim Babymaus-zu-Bett-bringen- durch die Fingerpuppen hat die Kleine was zum schauen und angreifen. Die Bilder sind sehr kindgerecht und süß gemalt, der Text reimt – immer wenn der Frosch im Buch „Quak, Quak“ sagt 😉

Inhalt
Das Entchen Elfi und der Frosch Fredo sagen den Seebewohnern Guten Tag. Hierbei treffen sie die schnelle, geschickte Teichforelle, den zarten Schmetterling und den frechen Molch. Am Schluss werden die beiden Abenteurer von ihren Eltern am Ufer erwartet. Das Buch ist zwar sehr kurz, aber für eine Gute Nacht Geschichte durchaus ausreichend.

Acrylbilder fürs Kinderzimmer

Gleichzeitig mit dem Beginn meines Mutterschutzes sind wir aus einer Wohnung in ein Haus gezogen. Dies ist sich zeitlich zufällig echt perfekt ausgegangen. Ich glaube, wenn wir Umzug und Kind planen hätten wollen, hätte das niemals so gut funktioniert.
Nun gut – jetzt bin ich aber in ziemliche Panik wegen des Mutterschutzes verfallen. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen acht Wochen am Stück alleine in einem neuen Haus zu sitzen. Heben sollte ich ja nicht allzu schwer, jede Bewegung habe ich mir zweimal überlegt und auf länger Zeit sitzen ging auch nicht (also kein Computerspielen für mich 😦 ).
Nun gut – als ich mich mit der Einrichtung fürs Kinderzimmer beschäftigt habe, bin ich über ganz tolle bunte Tierbilder gestolpert. Leider waren diese verhältnismäßig teuer und da ich sowieso eine Beschäftigung gesucht habe, habe ich beschlossen sie selbst zu malen – so frei nach dem Motto – wird schon irgendwie klappen.

Ich hab mir eine größere Menge an 20×20 cm Keilrahmen gekauft, ein Buch mit netten Bildern für ein Kinderzimmer und sonstiges Zubehör wie Farben, Pinsel, Malerrollen, Pauspapier etc.
Nach ein paar Versuchen auf normalen Papier ging es los und ich muss sagen – es ging wesentlich leichter als erwartet.

Materialien:
Keilrahmen: 10×10
bunte Acrylfarben
Pinsel in verschiedenen Stärken
kleine Rolle
Schwamm
Wattestäbchen (um Fehler auszubessern)
Durchschlagpapier (unnötig falls man gut freihändig zeichnen kann)
Vorlagen (unnötig falls man freihändig zeichnet)

Anleitung
Die Vorlagen habe ich aus verschiedenen Quellen – einerseits aus oben genanntem Buch andererseits findet man tolle Illustrationen von Tieren in Babybüchern.
Die Vorlagen habe ich eingescannt, am Computer auf die gewünschte Größe übertragen, ausgedruckt und mittels Durchschlagpapier auf die Keilrahmen übertragen. Ich empfehle hierfür keinen spitzen Stift zu verwenden, sondern lieber die Rückseite eines Bleistiftes. Bei spitzen Stifte wird die Farbe sehr intensiv, und je nach Farbe des Motivs kann der Bleistift noch durchscheinen. Nimmt man die Rückseite wird die Linie dicker, aber dafür nicht so intensiv.

Je nach Motiv und Farbwahl kann es sinnvoll sein den Rahmen zuerst komplett in der Hintergrundfarbe zu grundieren. Dies funktioniert allerdings nur, wenn die Farbe, in der das Motiv anschließend ausgemalt wird, stark deckend und dünkler als der Hintergrund ist.
Ansonsten muss man vorsichtig den Hintergrund und Motiv ausmalen – dazwischen gut trocken lassen. Passiert ein Unfall, lässt sich das super mit einem feuchten Wattestäbchen entfernen.
Am Schluss die Konturen mit einem sehr dunklen grau nach malen. Ich finde dunkelgrau besser, da es nicht so hart wirkt wie schwarz – aber dies ist natürlich Geschmackssache.  Eine Freundin von mir hat dafür einen Edding-Stift genommen. Der Vorteil ist, das die Konturen weicher wirken, der Nachteil, dass sich Fehler nicht leicht ausbessern lassen.

Trägt man die Hintergrundfarbe mit einer kleinen Rolle auf oder tupft sie mit einem Schwämmchen auf, erzielt man nette Effekte. Mit einem breiten Pinsel wird der Hintergrund gleichmäßiger.

Schafe:

Schafe

Besonders stolz bin ich auf meine Nachthimmel-Schafe. Dieses Bild war einer der Gründe warum ich das Acrylmalbuch gekauft habe. Der Hintergrund ist mitternachtsblau, wobei an verschiedenen Stellen weiß bzw. schwarz nass auf nass gemalt wurde. Dadurch hat der Himmel eine schöne „Marmorierung“.

Die Fläche wo der Mond vorgesehen ist, habe ich dabei nicht mit der Hintergrundfarbe gemalt sondern mit einer Mischung aus gelb, ocker und weiß.
Nachdem der Hintergrund und der Mond trocken waren, habe ich die Sterne aufgespritzt. Hierfür die gewünschte Farbe auf eine feuchte Zahnbürste geben und mit dem Finger sanft aufspritzen. Achtung – die Umgebung gut abdecken.
Laut Originalvorlage waren gemalte Schafe vorgesehen – allerdings hatte ich mir vor einigen Jahren eine Girlande mit Schafen gekauft, aber nach dem Umzug keinen passenden Platz mehr gefunden. Daher habe ich die Girlande zerlegt und  die Schafe mit Superkleber auf den Keilrahmen befestigt.


Die Schnecke ist ebenfalls aus dem Buch, die Schildkröte habe ich in einer Clipart Gallery gefunden, das Nilpferd habe ich aus einer Zeitschrift abfotografiert.

Ansonsten hängen in Babymaus Zimmer noch zwei Bären, eine Babyrobbe und ein Elefant. Leider weiß ich bei den Bildern die Quelle nicht mehr, daher möchte ich es hier nicht posten.

Ideensammlung – 05/2016

Häkeln

  • Kleiderbügel umhäkeln
  • Polsterbezüge aus Granny Squares
  • Absperrung für Stiegengeländer  -> Preview siehe hier
  • Türstopper – 4 Granny Squares mit Griff oder „gefülltes“ Häkeltier
  • „Tischtuchbeschwerer“
  • Hülle für Taschentücherbox
  • Sonnenbrillenhülle
  • Überzug für Schlafsessel aus Granny Squares
  • Kleidchen für Babymaus
  • Motivdecke – Pixeldecke?
  • Plants vs. Zombie Sonnenblume
  • Häkelcharaktere für eine Weihnachtskrippe (Heilige Familie, 3 Hirten, Engel, Ochs und Esel, Schwein, Küken/Huhn, Schaf, Hund, Igel, Kamel, Elephant, Katze, Bär, Reh, Giraffe, Maus, Schildkröte, Frosch, Affe, Wolf, Fuchs, Teddy)
  • Babydecke – C2C Technik
  • Schlafsack für Baby – aus Häkelmaschen 2371
  • Hängekorb für Stiegen

Stricken

Malen

  • Bilder für Kinderzimmer (Hund, Panda, Schwein, Esel)
  • Holzregal bemalen

Sonstiges