Traumfänger gehäkelt

Der Großen habe ich zur „Übersiedlung“ vom Kinderbett ins  große Bett einen Traumfänger gebastelt. Die Kleine schläft jetzt auch seit einiger Zeit in ihrem eigenen Zimmer (zusammen mit der Großen) und die Große hat mal gemeint, warum die Kleine keinen eigenen Traumfänger hat. Der hilft ja gegen schlechte Träume (Originalzitat).

Nun gut – was soll Mama da groß sagen? Außer – ja, die Kleine bekommt auch einen.

Da ich nicht nochmal dasselbe machen wollte, habe ich der Kleinen einen Traumfänger gehäkelt. Die Anleitung, die mir am besten gefallen hat, gab es zwar nur auf spanisch – aber wenigstens hat sich mein Spanischkurs mal ausgezahlt 😉

Es gibt zwar auch eine Grafik des Häkelmusters, aber irgendwie bin ich damit nicht ganz zurecht gekommen. Meiner Meinung nach sind ein paar Fehler drin. Aber egal – das Video war super!

Den Rahmen hatte ich bereits vorweg mit einer weißen Flauschwolle umwickelt. Daher habe ich das fertige Mandala nicht am Rahmen festgehäkelt, sonder nur dran festgebunden. Gehäkelt habe ich das ganze mit einer 3er Nadel und Miniknäuel für Amigurumi in Pastell.

Statt Federn habe ich ein altes Mobile der Kleinen zerlegt und die Stofftiere am Rahmen befestigt. Wenn die Kleine mal zu „groß“ dafür wird, dann kann man die Stofftiere weg und Federn oder Perlen dran befestigen.

Ich hoffe die Große ist mit dem Traumfänger für die Kleine zufrieden 😉

Traumfaenger_klein

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Greifwürmchen

Wer hätte gedacht, dass ich jemals zum Nähen anfange? Ich definitiv nicht.

Vor ca. 10 Jahren wollte meine Mama ihre Nähmaschine wegwerfen – und ich hab sie damals sozusagen „adoptiert“. Danach habe ich einige Nähversuche gestartet – aber richtig glücklich wurde ich beim Nähen nicht.  Und jetzt liebe ich es plötzlich. Lustig oder?

Nachdem wir von einer lieben Freundin zwei Partnerkleidchen für die Mädls geschenkt bekommen haben, und sie mir erzählt hat, dass sie sich das Nähen auch als Autodidakt beigebracht hat, habe ich mir gedacht – gut ich versuchs nochmal. Und plötzlich hat es Spaß gemacht! Und ich bin so glücklich darüber.

Inzwischen hat sich Dank meiner vielen neuen Hobbys unser Arbeitszimmerkasten in eine Bastelwerkstätte verwandelt (mehr dazu folgt) und es ist so herrlich wenn man endlich eine Platz für alles hat.

 

Aber gut ich schweife mal wieder ab – eigentlich wollte ich heute meine Greifwürmchen präsentieren. Von den mittlerweile fünf Stück habe ich Fotos von genau einem (und das hat mir die Mama des kleinen Besitzers dankenswerterweise zukommen lassen 😉 ).

Die Dinger sind super schnell zu machen und auch toll für Stoffreste. Die Anleitung gibt es hier. Ich habe mich bei allen Stoffen für Baumwollstoffe entschieden, und für die Jerseynudel Fühler habe ich passende Reste genommen.  Die Augen habe ich nicht aufgemalt, sondern auch aufgestickt – ist zwar etwas mehr Aufwand -aber irgendwie ist es mir sympathischer für Babyspielzeug.

Genäht habe ich die Würmer mit der normalen Nähmaschine und gefüllt sind sie mit dem Innenleben vom „Inner“ vom Möbelschweden. Das lässt sich dann nämlich noch super waschen 😉

 

Würmchen

 

 

Babyschlafsack

Als die Große auf die Welt kam, hatte ich seit mehr als 15 Jahren keine Häkel- & Stricknadel mehr in der Hand – maximal zweckentfremdet um z.B. einen Kuchenteig anzustecken ;). Seitdem hat sich viel getan in dieser Richtung: ich hab wieder mit dem Häkeln und Stricken begonnen und anders als zu Schulzeiten wahnsinnigen Spaß daran gefunden.

Für das kleine Bauchzwergi wollte ich zur Geburt etwas besonderes machen. In einer Zeitschrift habe ich zufällig einen Babyschlafsack gefunden und beschlossen ihr diesen für den Kinderwagen zu häkeln. Wir haben zwar einen tollen Overall – aber irgendwie war es immer so kompliziert die Große auszupacken wenn sie geschlafen hat.

Als Hauptwolle habe ich eine flauschig-weiche hellviolette Wolle gewählt, die Kontrastfarbe ist in einem kräftigen dunklerem violett. Fotos hab ich leider keine, da der Schlafsack inzwischen weiter vererbt wurde. Vielleicht kommen ja welche nach 😉

Statt des vorgeschlagenen Klettverschlußes habe ich mich für Knöpfe entschieden. Klett und Wolle verträgt sich meiner Meinung nach suboptimal.

Gehäkelt war das ganze sehr flott -allerdings habe ich mich bei der Länge nicht an die Maße in der Zeitschrift gehalten, weil mir der Schlafsack so mini-mini vorkam. Am Anfang war der Schlafsack zwar sehr groß, aber er hat ihr bis zum Frühlingsbeginn gepasst -und die kleine Riesen war da schon gute 70cm.  Die Overalls waren zu der Zeit schon alle zu klein.. also ein voller Erfolg 😉

 

 

 

 

 

 

Haarband

Zum 5ten Geburtstag habe ich einem Nachbarsmädchen (ein riesiger lila-rosa Fan) ein Haarband gehäkelt. Obwohl das Haarband nicht sehr lange ist, habe ich gefühlt ewig gebraucht, da ich es mit einer 1.25er Nadel gehäkelt habe.
Am unteren Ende habe ich ein Gummiband eingearbeitet, damit das Band schön dehnbar ist. Außerdem habe ich auf der Oberseite einen kleinen Knopf befestigt, auf dem eine Blume drauf ist. Die Blume konnte man herunter nehmen und theoretisch gegen anders farbige Blumen / Deko austauschen. Ich habe allerdings nie die Muße gefunden noch weitere Blumen mit so einem dünnen Garn zu häkeln. 😉

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Kleiderschrank ausmisten und Project 333

Heute mal ein ganz anderes Thema (sprich weder Basteln noch Essen)- aber ich fühl mich gerade total leicht, weil ich gut die Hälfte meiner Kleidungsstücke auf den „Verschenken/Spenden/Upcyceln zu Kinderkleidern“ – Stapel gelegt habe – und da war echt viel Überwindung dabei. Der Artikel ist etwas lang, aber ich bin sooo quirlig wie seit langem nicht mehr – merkt man sicher auch beim Lesen.

Wieso ausmisten?
Zwei Schwangerschaften sei Dank passen mir viele von meinen alten Sachen nicht mehr. Andere gefallen mir einfach nicht mehr – 3.5 Jahre sind doch eine laaaaange Zeit. Und wieder andere habe ich nur aus sentimentalen Gründen aufgehoben. Und was soll ich sagen – ich habe immer noch mehr Kleidung als nötig.

Kleiderschrankorganisation
Bei meinen Recherchen nach der perfekten Kleiderschrankorganisation um schnell ein Outfit zu finden, bin ich zufällig auf Project 333 gestoßen. Hierbei handelt es sich um eine Herausforderung, die vorsieht, dass man mit maximal 33 Kleidungsstücken 3 Monate auskommt. Dieser minimalistische Ansatz hat mich nach einem kurzen Schockmoment doch irgendwie angesprochen. Ich habe aktuell einfach nicht die Zeit und Muße Stunden vor dem Kleiderkasten zu verbringen und nach einem perfekten Outfit zu suchen. Und ich möchte mal testen, ob das wirklich funktioniert.

Project 333 in meinem Kasten

Da ich mich aber noch nicht von den Sachen des „Behalte-ich-noch“-Staple trennen möchte, habe ich einfach meine 24 Lieblingsteile für die verbleibenden Sommermonate (bis Ende September) zusammengestellt und teste mal, ob das wirklich funktioniert – ich bin schon echt gespannt. Tag 1 war mal easy 😉

Wieso 24 statt 33 Teile? 
24, weil ich beim Ausmisten noch nicht bis zu den Jacken und Schuhen vorgedrungen bin und ganz ehrlich – ich hatte zuerst 20 Teile und fand das ausreichend. Allerdings habe ich zur Sicherheit noch 2 Shirts, das Tunikahemd und einen bodenlangen Rock – den mein Mann an mir liebt – dazugegeben 😉 Außerdem habe ich Kinder – da sind Flecken vorprogrammiert.

Wieso Ende September statt drei Monate?
Weil ich dann zu Arbeiten anfange und noch nicht sicher weiß, wie meine Businesskleidung aussehen soll/wird.  Außerdem habe ich in den letzten 3.5 Jahren entweder Umstandsmode oder Stillshirts getragen, daher muss ich mich stilistisch erst wieder (neu)finden 😉

Meine 24 Teilekleiderkasten

  • 2 Jeans
  • 2 3/4 Hosen
  • 2 Shorts
  • 3 Röcke (1 kurzer, 2 bodenlange)
  • 2 Cardigans
  • 1 Bolero
  • 1 Tunikahemd
  • 11 T-shirts (alle möglichen Stile von bunt bis neutral, elegant bis sportlich, mit Ärmel bis Träger)

So bin ich vorgegangen
Falls jemand vor dem Kleiderkasten steht und sich denkt – omg – da ausmisten wird furchtbar. Ich bin so vorgegangen, damit es ja kein zurück gibt:

Ich habe alles (außer Sportsachen, Pyjama, Unterwäsche und Socken) auf unser Bett geworfen (schock lass nach – ich wusste echt nicht wie viel Kleidung ich in Boxen und Kisten verstaut hatte.)
Ich habe bewusst das Bett gewählt, damit ich auch wirklich gezwungen war, es bis am Abend zumindest grob zu sortieren.

Dann habe ich drei Stapel gemacht

  1. Behalte ich
  2. Vielleicht
  3. Omg – was hab ich denn da gefunden? aka – das kommt weg.

Witzigerweise waren 1 und 3 fast gleich groß, 2 war vielleicht 1/3 von den anderen Stapeln.

3 habe ich gleich mal in eine riesige Kiste geräumt und gar kein zweites mal durchgesehen.
1 habe ich zwei Tage später nochmals sortiert – und hier sind nochmal ca. 10 Teile rausgeflogen.
2 habe ich kurz durchgesehen und bis auf eine Jacke ist alles tränenlos auf zu 3er gewandert.

Resümee nach dem Ausmisten
Ich muss sagen, am härtesten war das schlechte Gewissen, gute Sachen herzugeben. Immerhin habe ich sie ja gekauft mit der Intention sie anzuziehen. Aber nachdem ich den 1er Stapel schön zusammengelegt habe und – minus meiner 24 Teile für die nächsten 2 Monate – im Kasten verstaut habe, fühl ich mich echt echt frei und erleichtert.

Zukunftsmusik
In zwei Monaten möchte ich dann nochmal über alles drüber gehen und gucken ob sonst noch was weg kann.
Bzw. um Weihnachten werde ich noch einen Durchgang starten.
Und ich habe mir fest vorgenommen nur noch ganz wenige Sachen zu kaufen, die ich auch wirklich brauche, bzw. für jedes Ding, das reinkommt, kommt ein anders raus.
Aktuell steht auf meiner Wunschliste nur eine schwarze Jeans. Und wohl 2 Hosenanzüge / Kostüme für Kundentermine und Messen in der Arbeit.

Danke auch an meinen Mann, der nicht vor Schreck in Ohnmacht gefallen ist, als er das ganze Gewand gesehen hat. 😉

Gulasch und mein neues „Küchenspielzeug“

Seit Monaten schleiche ich um einen sogenannten Schongarer herum.  Irgendwann habe ich beschlossen – ich brauche so ein Teil. Unbedingt. Und zwar am besten sofort.Und ich habe den Kauf bis jetzt keine Sekunde bereut!

Warum ich mich schlussendlich für den Schongarer entschieden habe – wir bekommen von einem Biobauern tolles Angusrindfleisch und im Paket ist sowohl Kochfleisch als Gulaschfleisch enthalten. Aber ich bin halt nicht der große Meisterkoch was Gulasch betrifft – das überlasse ich lieber meiner Mama. Sie legt die Latte so extrem hoch und da brauch ich schon viel Motivation um mich da dran zu wagen.  Oder wie mein Mann immer sagt – du bist die zweitbeste Köchin. Den ersten Platz kriegt deine Mama. Aber immerhin – als zweite kann man sich noch verbessern 😉

Und ein weiterer Pluspunkt – am Abend haben meine zwei eine Tendenz dazu, mich nicht kochen zu lassen. Aber in der Früh alles herrichten und es dann munter den ganzen Tag vor sich hin schmoren lassen – das funktioniert wunderbar.

Aber… genug um den heißen Brei herumgeredet- hier das Gulaschrezept für den Schongarer. Vorweg – obwohl es ein typisch-durchzogenes Gulaschfleisch war, war das Fleisch zart und trotzdem wunderbar saftig.

Zutaten

1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gepresst
3 EL Gulaschgewürz (z.B.: Sonnentor)
500g Rindfleisch, gewürfelt
350ml Wasser
2-3 EL Tomatenmark

Zubereitung

Zwiebel in etwas Öl in einer großen Pfanne glasig andünsten. Die Knoblauchzehe dazugeben und kurz mitbraten. In den Schongarer geben.

Rindfleisch mit dem Gulaschgewürz vermischen und in der Pfanne von allen Seiten gut anbraten. Ebenfalls in den Schongarer geben.

Einen Teil des Wassers in die Pfanne schütten und den Bratensatz lösen. In den Schongarer geben.

Die restliche Flüssligkeit, Tomatenmark und Salz in den Schongarer geben und alles gut vermischen. Lieber etwas weniger würzen und am Schluss nochmal nachwürzen. Im Schongarer kommen die Gewürze geschmacksmäßig stärker raus als beim Kochen am Herd.

Schongarer auf Low stellen und ca. 8h garen.

Mit Spätzle, Nudeln oder Semmeln servieren.

Pacman Hochzeitsgeschenk

Für die Hochzeit von Freunden habe ich einen Pacman inklusive 4 Geister gehäkelt. Die Hochzeitszeitung hatte das Thema Computerspiele und nach einigem hin und her überlegen, wie wir das Geschenk gestalten, haben wir uns für Pacman als Thema entschieden.

Die Anleitungen habe ich im Internet gefunden. Ich habe einige probiert und die verwendete – ich hab vergessen welche ich genommen habe – habt super funktioniert und auch von der Größe her perfekt gepasst. Die Augen habe ich aus Filz gemacht und mit Klettband angeklebt.

Das Geld haben wir dann einfach mit ablösbaren Klebeband in eine Schachtel geklebt – als Spielfeld sozusagen. Die Pacmanfiguren haben wir mit Klettband drauf befestigt und zusätzlich noch eine Glückwunschkarte dazu gesteckt. Die Karte war auch selbst gemacht – der Pacman als Braut und der Geist als Bräutigam 😉

 

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