Süßkartoffelgratin

Meine Kleine hat Anfang Jänner mit dem Mitessen am Familientisch begonnen. Seit kurzem sitzt sie alleine und daher ist auch der Hochstuhl kein Problem mehr. Nur beim kochen muss ich jetzt ziemlich umdenken.

Die Große und der Papa mögen wenig / nicht gewürzte Sachen eher weniger, aber die Kleine soll ja noch kein Salz oder zu würzig. Also… koche ich momentan oft Rezepte wo ich für die Kleine eine Portion wegstellen kann und den Rest würze ich. Unlängst habe ich statt Kartoffelgratin ein Süßkartoffelgratin gemacht – das war echt lecker. Und alle waren zufrieden 😉

 

Süßkartoffelgratin

Portionen 2 Erwachsene + 1 Kleinkind (+1 Babyportion)

Zutaten
4-5 Süßkartoffel, geschält und in max. 0.5 cm dicke Scheiben geschnitten
200g würziger Käse, gerieben
1 Becher Creme Fraiche
½ Becher Sauerrahm mit 2EL Mehl vermischt
½ TL Muskatnuss
1 Knoblauchzehe, gepresst

 Zubereitung

Süßkartoffeln möglichst nicht überlappend in eine eingefettete Auflaufform schichten. Mit der Hälfte vom Käse gut bestreuen.
~Eine kleine Auflaufform für die Babyportion herrichten.~

Creme fraiche, Sauerrahm (mit 2 EL Mehl vermischt) und Muskatnuss leicht erhitzen (dann wir die Maße „gießbar“).
~Einen Teil der Maße auf die Babyportion verteilen und mit wenig Käse bestreuen.~
Mit Salz und Knoblauchzehe abschmecken.
Die Creme Fraiche Mischung gleichmäßig auf den Kartoffeln verteilen.

Mit dem restlichen Käse gut bestreuen und bei 180°C ca. 40min backen (Bis die Kartoffeln weich sind).
~Die Babyportion am besten mit Alufolie abdecken, sonst wird sie zu braun.<<

 

 

 

Tomaten-Parmesan-Suppe

Wow – lang lang liegt mein letzter Post zurück. Irgendwie vergeht die Zeit mit den zwei kleinen Mäuschen wie im Flug. Gestern war doch erst Weihnachten oder? Naja.. eher nicht laut Kalender – laut meinem Gefühl aber schon 😉

Wie auch immer … ich werde jetzt wieder versuchen regelmäßiger zu posten. Vielleicht mal alle zwei Wochen zum wieder eingewöhnen?

Auf jeden Fall bin ich jetzt wieder dazu übergegangen frisch zu kochen und möglich keine Fertigprodukte zu verwenden. Grund: Die Große hat das Essen komplett verweigert wenn es nicht selbst gekocht war.. egal ob sie beim kochen dabei war oder nicht. Irgendwie hat sie es schon am Geruch gemerkt.

Hier mal eine gaaaanz schnelle Tomaten Parmesan Suppe (ca 20min)

Schnelle Tomaten-Parmesan Suppe

Für 2 Erwachsene und 1 Kleinkind

Zutaten

250g kleine Nudeln (z.B. Mini-Penne, Spiralen,…)
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 EL Tomatenmark
1 Dose stückige Tomaten (ev. mit Kräutern)
250ml Suppe (Gemüse oder Huhn)
1 TL gemischte Italienische Kräuter (Rosmarien, Basilikum, …)
1 TL Oregano
½ TL Paprika (edelsüß)
¼ Tasse geriebenen Parmesan

Zubereitung

Die Nudeln al dente kochen.
Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl anbraten. Tomatenmark, stückige Tomaten, Suppe und Gewürze dazugeben. Ca. 10 min köchen lassen. Parmesan untermischen und köcheln lassen, bis er geschmolzen ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nudeln in ein Teller geben, Suppe darüber und mit Parmesan bestreut servieren.

Notiz

Theoretisch sollte es möglich sein, die Nudeln direkt in der Suppe zu kochen. Da ich aber meistens mehr Suppe mache und für den nächsten Tag aufhebe, würde das dann so matschig werden.

Mozzarella-Tomaten-Nudeln (Sommerfeeling pur)

Auch wenn noch keine Gartentomatenzeit ist – dieses Essen schmeckt auch mit gekauften Tomaten gut. Und Babymaus hat letzten Sommer brav mit“gegessen“ – wobei das noch zu einer Zeit war, wo sie eher am Essen herumgelutscht hat und noch auf Mamas Busen als Sättigungsmittel#1 vertraut hat 😉

Zutaten (für 2 Erwachsene und ein „Ich-nehm-es-in-den-Mund-und-lusche-drauf-herum-Baby“):

3 Rispentomaten (oder die entsprechende Menge Cocktailtomaten)
Nudeln für 2 Personen (ca. 250g Trockenmenge)
1 Laib Mozzarella (125g)
etwas Olivenöl
ev. frisches Basilikum oder italienische Kräuter, Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.

In der Zwischenzeit die Tomaten waschen und in kleine Würfel schneiden. Den Mozzarella aus der Packung nehmen, trocken tupfen und ebenfalls klein schneiden. Mit Olivenöl und frischem Basilikum (oder Kräutern) abmischen und eventuell mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wir haben es letzten Sommer erst am Tisch mit Salz und Pfeffer gewürzt – Babymaus zuliebe.

Zu den heißen Nudeln geben, gut durch rühren und sofort servieren. Das Ganze ist nur lauwarm – aber an einem warmen Sommerabend perfekt und im Frühling erzeugt es doch irgendwie Sommerfeeling bei uns 😉

Sockenstopp

Der heutige Eintrag ist zwar nicht wirklich von mir gemacht – aber ich finde ihn einfach soooo praktisch, dass ich ihn trotzdem poste.

Als Babymaus zum krabbeln angefangen hat bzw. dann auch zum aufstehen ist sie öfters einfach weg gerutscht. Gerade am Anfang der Krabbelphase wollte ich ihr keine Schuhe anziehen – nicht mal so Schuhe mit weicher Ledersohle, daher habe ich nach Alternativen gesucht.

Ich selbst habe mehrere Paar ABS-Socken, und auch für Babys gibt es diese Art von Socken. Allerdings waren in einem Wäschepaket, welches ich für Babymaus gekauft habe, ziemlich viele Socken enthalten und diese wollte ich natürlich auch verwenden. Meine Schwägerin hat mir dann von Plusterfarben erzählt, die man aufträgt und die sich mittels Haartrockner schön aufplustern lassen, eine Schneiderin hat mir dann noch von einer Sock-Stop Mischung erzählt, die man aufträgt und trocknen lässt und damit so ABS-Noppen erzeugt.

Die Plusterfarbe habe ich bei den Socken nicht verwendet – nur bei einem T-Shirt und dort hat es super funktioniert. Die Sock-Stop Mischung habe ich auf Babymaus Socken aufgetragen und die Noppen haben sowohl Waschmaschine, Wäschetrockner, Krabbel- als auch Lauflernphase gut überstanden.

Parmesan-Brezel-Fingerfood

Babymaus liebt Laugenbrezel von Hofer. Wenn ich es wage daran vorbei zu fahren, ohne ihr eine Brezel herauszuholen, brauche ich gar nicht daran denken meinen Einkauf fortzusetzen. Sie weint zwar nicht – aber zeigt die ganze Zeit Richtung Backbox und sagt „Mama Hunger“ – früher war es nur „Da-Da“.
Vor einigen Tagen habe ich dann auch für mich eine Brezel genommen, allerdings bin ich nicht zum essen gekommen bzw. hab ich komplett darauf vergessen. Am Abend habe ich dann meinen Brotauflauf gemacht und zufällig bemerkt, dass ich noch eine Brezel übrig hatte – die inzwischen etwas trocken war.
Also kurz überlegt, was wir damit machen und da mein Mann Cheddar-Brezel-Stücke liebt, habe ich mir gedacht ich versuche mal etwas ähnliches zu produzieren.

Mit meinem Nice Dicer habe ich die Brezel in kleine Scheiben geschnitten, in der Pfanne angeröstet und dann den Parmesan dazu. Ich muss sagen – eine herrliche „Nascherei“. Babymaus war auch ziemlich angetan und mein Mann auch. Wobei wir beim nächsten Mal mittelalten Cheddar probieren werden.

Foto muss ich euch leider schuldig bleiben – das Zeug war einfach viel zu schnell weg!

Erweiterung Babyhaube

Wie schon früher geschrieben, habe ich für Babymaus eine Mütze gehäkelt. Die Mütze ist ziemlich viel in Verwendung und inzwischen habe ich sie auch noch etwas erweitert. Babymaus hat nämlich die Angewohnheit sich Mützen ständig vom Kopf zu zupfen – vor allem wenn sie müde ist. Daher habe ich kurzer Hand ein Bändchen zum festbinden gemacht- jetzt sitzt die Mütze besser und Babymaus kann sie nicht mehr so leicht runter reißen.

Für das Bändchen habe ich  mehrere Ideen ausprobiert –  und mich für Variante 4 entschieden.

Variante 1: Einen Faden mit einer Kettmasche an den Ohrkappen befestigen und daraus eine Luftmaschenkette machen. Die einzelne Luftmaschenkette hat etwas dürftig und verloren gewirkt.

Variante 2: Drei Luftmaschenketten wie in Variante 1 an den Ohrenkappen befestigen und diese dann flechten. War zu unruhig und zu mächtig im Vergleich zur Haube bzw. zu Babymaus‘ Köpfchen.

Variante 3: Eine Luftmaschenkette (siehe Variante 1) befestigen und dann halbe Stäbchen auf die Kette häkeln. War in der näheren Auswahl – und ich denke bei einer einfärbigen Variante hätte ich mich dafür entschieden.

Variante 4:  3 Fäden mittels Ankerstich-Knoten an den Ohrenkappen befestigen – man hat dann 6 Stränge . Jeweils zwei Stränge zusammenfassen und die 3 entstandenen Bänder dann Flechten. Schaut sicher auch toll aus, wenn man mit allen 6 Strängen flechtet – ich muss gestehen ich hab das noch nie probiert und hatte auch nicht die Geduld das auszuprobieren  😉

Mütze-Band-auswahl

In der obigen Abbildung habe ich Variante 2 und Variante 4 probiert.

Mütze-Band

Hier die Gewinnervariante (#4)

 

geröstete Brotstücke (Resteverwertung)

Kennt ihr das Problem? Frisches Brot ist toll, aber nach 2 Tagen will man die Reste eigentlich nicht mehr wirklich essen.

Unlängst hatten wir vor einem geplanten Urlaub nur noch altes Brot, Speckwürfel, Parmesan und etwas Gemüse im Kühlschrank. Nach einigem Überlegen (inkl. den Pizzaservice zu bemühen) haben wir unser altes Brot in gut greifbare Streifen geschnitten und dann in einer Pfanne leicht angeröstet. Damit die angebrannten Brösel eliminiert werden, haben wir das Brot in ein grobmaschiges Sieb geben und gut abgeschüttelt. In der Zwischenzeit die Speckwürfel (und ev. Zwiebel, Gemüse,..) in der Pfanne anbraten, das Brot und den gerieben Parmesan dazugeben und weiter rösten bis der Parmesan schön geschmolzen ist. Oder man gibt es direkt in den Backofen und lässt es dort gratinieren.

Ist zwar sicher kein leichtes und gesundes Essen- sondern eher deftig. Aber Babymaus isst brav mit (wenn die Brotwürfel nicht zu knusprig sind) und es scheint ihr zu schmecken.