Traumfänger gehäkelt

Der Großen habe ich zur „Übersiedlung“ vom Kinderbett ins  große Bett einen Traumfänger gebastelt. Die Kleine schläft jetzt auch seit einiger Zeit in ihrem eigenen Zimmer (zusammen mit der Großen) und die Große hat mal gemeint, warum die Kleine keinen eigenen Traumfänger hat. Der hilft ja gegen schlechte Träume (Originalzitat).

Nun gut – was soll Mama da groß sagen? Außer – ja, die Kleine bekommt auch einen.

Da ich nicht nochmal dasselbe machen wollte, habe ich der Kleinen einen Traumfänger gehäkelt. Die Anleitung, die mir am besten gefallen hat, gab es zwar nur auf spanisch – aber wenigstens hat sich mein Spanischkurs mal ausgezahlt 😉

Es gibt zwar auch eine Grafik des Häkelmusters, aber irgendwie bin ich damit nicht ganz zurecht gekommen. Meiner Meinung nach sind ein paar Fehler drin. Aber egal – das Video war super!

Den Rahmen hatte ich bereits vorweg mit einer weißen Flauschwolle umwickelt. Daher habe ich das fertige Mandala nicht am Rahmen festgehäkelt, sonder nur dran festgebunden. Gehäkelt habe ich das ganze mit einer 3er Nadel und Miniknäuel für Amigurumi in Pastell.

Statt Federn habe ich ein altes Mobile der Kleinen zerlegt und die Stofftiere am Rahmen befestigt. Wenn die Kleine mal zu „groß“ dafür wird, dann kann man die Stofftiere weg und Federn oder Perlen dran befestigen.

Ich hoffe die Große ist mit dem Traumfänger für die Kleine zufrieden 😉

Traumfaenger_klein

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Babyschlafsack

Als die Große auf die Welt kam, hatte ich seit mehr als 15 Jahren keine Häkel- & Stricknadel mehr in der Hand – maximal zweckentfremdet um z.B. einen Kuchenteig anzustecken ;). Seitdem hat sich viel getan in dieser Richtung: ich hab wieder mit dem Häkeln und Stricken begonnen und anders als zu Schulzeiten wahnsinnigen Spaß daran gefunden.

Für das kleine Bauchzwergi wollte ich zur Geburt etwas besonderes machen. In einer Zeitschrift habe ich zufällig einen Babyschlafsack gefunden und beschlossen ihr diesen für den Kinderwagen zu häkeln. Wir haben zwar einen tollen Overall – aber irgendwie war es immer so kompliziert die Große auszupacken wenn sie geschlafen hat.

Als Hauptwolle habe ich eine flauschig-weiche hellviolette Wolle gewählt, die Kontrastfarbe ist in einem kräftigen dunklerem violett. Fotos hab ich leider keine, da der Schlafsack inzwischen weiter vererbt wurde. Vielleicht kommen ja welche nach 😉

Statt des vorgeschlagenen Klettverschlußes habe ich mich für Knöpfe entschieden. Klett und Wolle verträgt sich meiner Meinung nach suboptimal.

Gehäkelt war das ganze sehr flott -allerdings habe ich mich bei der Länge nicht an die Maße in der Zeitschrift gehalten, weil mir der Schlafsack so mini-mini vorkam. Am Anfang war der Schlafsack zwar sehr groß, aber er hat ihr bis zum Frühlingsbeginn gepasst -und die kleine Riesen war da schon gute 70cm.  Die Overalls waren zu der Zeit schon alle zu klein.. also ein voller Erfolg 😉

 

 

 

 

 

 

Haarband

Zum 5ten Geburtstag habe ich einem Nachbarsmädchen (ein riesiger lila-rosa Fan) ein Haarband gehäkelt. Obwohl das Haarband nicht sehr lange ist, habe ich gefühlt ewig gebraucht, da ich es mit einer 1.25er Nadel gehäkelt habe.
Am unteren Ende habe ich ein Gummiband eingearbeitet, damit das Band schön dehnbar ist. Außerdem habe ich auf der Oberseite einen kleinen Knopf befestigt, auf dem eine Blume drauf ist. Die Blume konnte man herunter nehmen und theoretisch gegen anders farbige Blumen / Deko austauschen. Ich habe allerdings nie die Muße gefunden noch weitere Blumen mit so einem dünnen Garn zu häkeln. 😉

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Pacman Hochzeitsgeschenk

Für die Hochzeit von Freunden habe ich einen Pacman inklusive 4 Geister gehäkelt. Die Hochzeitszeitung hatte das Thema Computerspiele und nach einigem hin und her überlegen, wie wir das Geschenk gestalten, haben wir uns für Pacman als Thema entschieden.

Die Anleitungen habe ich im Internet gefunden. Ich habe einige probiert und die verwendete – ich hab vergessen welche ich genommen habe – habt super funktioniert und auch von der Größe her perfekt gepasst. Die Augen habe ich aus Filz gemacht und mit Klettband angeklebt.

Das Geld haben wir dann einfach mit ablösbaren Klebeband in eine Schachtel geklebt – als Spielfeld sozusagen. Die Pacmanfiguren haben wir mit Klettband drauf befestigt und zusätzlich noch eine Glückwunschkarte dazu gesteckt. Die Karte war auch selbst gemacht – der Pacman als Braut und der Geist als Bräutigam 😉

 

pacman1

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Gehäkelte Bilderrahmen

Letztes Jahr haben wir meiner Mama zum Geburtstag ein paar süße Fotos von Babymaus geschenkt. Meine Mama hat die Fotos in der Küche auf einer Korkwand befestigt, damit sie die Babymaus immer sieht. Kurzerhand habe ich beschlossen, ihr noch ein paar Bilderrahmen zu häkeln, damit die Fotos besser zur Geltung kommen.

Die Anleitung habe ich auf diesem Blog gefunden. Die Wolle hatte ich noch in meinem Vorrat und mit einer 3.5er Häkelnadel verarbeitet.

Rahmen2          Rahmen1

Hängekorb

Seit Babymaus mit uns mitisst, hatten wir jeden Tag mindestens ein schmutziges Lätzchen und auch immer wieder nasse bzw. dreckige Stoffwindeln und Geschirrtücher. Bisher haben wir die Sachen am Esstisch oder auf den Stufen gesammelt und einmal pro Tag zur Schmutzwäsche gebracht. Allerdings hat uns immer gestört, dass die nassen Sachen direkt auf den Holzstufen liegen.

Zufällig hab ich bei Ikea ein Korbset mit Henkel entdeckt, welches farblich aber nicht in unser Vorzimmer gepasst hätte. Also habe ich Zuhause meine Wollsammlung durchforstet und habe die perfekte Wolle (10er Nadel) für einen Hängekorb gefunden.

Gehäkelt habe ich den Korb folgendermaßen:

Boden:

  1. Reihe: Fadenring mit 5 FM
  2. Reihe: jede Masche verdoppeln
  3. Reihe: jede zweite Masche verdoppeln
  4. – x. Reihe: Maschen verdoppeln (Reihennummer- 1) bis der gewünschte Durchmesser erreicht ist -> eine tolle Erklärung findet sich auf Ribbelmonster.

Seite:

  1. Reihe: nur das äußere Maschenglied behäkeln (jede Masche 1 Masche)
  2. – x. Reihe: jede Masche 1 Masche bis die gewünschte Höhe -5cm erreicht

Abschluss:

  1. Ich habe bei 55M: 10FM – 10 Stäbchen – 15 Doppelte Stäbchen – 10 Stäbchen – 10FM: dadurch bekommt der Korb auf der Vorderseite etwas mehr Höhe und beim Hängen, fallen die Sachen nicht so leicht raus
  2. eine Reihe FM
  3. LM Kette in der gewünschten Größe des Henkels häkeln und mit einer KM an der Basis befestigen, 10 FM, immer zwei Maschen zusammenhäkeln (auf 34FM werden 17 FM), 11 FM

 

 

 

 

Nikolo“stiefel“…. oder doch Dreiradtasche?

Eine liebe Nachbarin hat uns heuer zu einer Nikolofeier eingeladen. Der Nikolo ist vorbeigekommen und hat den lieben Kleinen Geschenke überreicht. Da ich gerade Zeit hatte und ich eine „längerfristige“ Nikolostiefel-Lösung haben wollte, dachte ich mir – „Ha! Wie schwer kann es schon sein so einen Stiefel zu häkeln?“. Tja.. nach Versuch X bin ich zu dem Beschluss gekommen, schwerer als angenommen. Entweder der Stiefel war viel zu klein, oder die Grundfläche hätte gepasst, dafür war der Schaft zu schmal, oder der Schaft war viel zu weit und der Stiefel hat einfach nur lustig ausgesehen – auf jeden Fall habe ich entschieden, die Idee mit dem Stiefel an den Nagel zu hängen und eine kleine Tasche für Babymaus Dreirad zu machen. Auf die Tasche bin ich gekommen, weil Babymaus zu Weihnachten eine Puppe bekommen sollte und dafür ein Fahrradsitz als Zubehör erhältlich ist. Ich fand die Idee mit der Puppe am Fahrrad irgendwie niedlich – also dachte ich mir, ich probiere mal eine kleine Tasche für das Dreirad aus, und wenn sie genutzt wird, dann versuche ich mich an einem Fahrradsitz für ein Stofftier oder eine Puppe.

Als Grundfläche habe ich ein oval gehäkelt (bzw. die letzte Version einer Stiefelsohle verwendet) und darauf dann einfach den Taschenkörper in Runden aufgesetzt. Bei der Höhe habe ich einfach ausprobiert, damit die Tasche nicht am Dreiradreifen streift, selbst wenn eine Wasserflasche darin transportiert wird. Abschließend habe ich auf der Rückseite noch zwei Knöpfe angenäht und zwei Schlaufen angehäkelt, damit die Tasche an der Lenkerstange befestigt werden kann. Dafür, dass die Tasche erst 20min vor der Nikolofeier fertig war, bin ich eigentlich ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Ich würde aus jetziger Sicht lediglich einen festeren Boden hinzufügen – aber vielleicht bastle ich da bei Gelegenheit noch etwas.