Pixi Buch Hülle

Ich wage zu behaupten, dass jeder der kleine Kinder hat, mindestens ein Pixi-Buch rumliegen hat. Und ich wage zu behaupten, dass die große Prinzessin und die kleine Lady gesamt sicher um die 100 Stück haben – teils Geschenke, 48 Stück aus Adventskalendern, hin und wieder eines beim Hofer oder in der Buchhandlung, das summiert sich einfach schnell. Wir haben zwar schon einmal aussortiert – aber alles was gerne gelesen wird haben wir behalten – das waren sicher 4/5 der Bücher. Aber wir sind jetzt dazu übergegangen, die Bücher regelmäßig auszutauschen – damit nicht so ein riesiges Angebot da ist. Funktioniert sehr gut.

Nagut – vor dem letzten Kurzurlaub haben wir kurz sinniert welche Bücher wir mitnehmen. Bei den Pixi-Büchern wollte ich die Menge ohne Diskussionen eindämmen – daher am Vorabend noch schnell eine Hülle genäht (da passen dann ca 8 Bücher rein).
Bei einer Bekannten hatte ich eine ganz tolle Hülle gesehen und mir damals die Maße notiert. Also auf Basis dieser Mitschrift / Maße zugeschnitten und voilà – eine für mich – sehr schnelle Variante ist entstanden.
Bei der Variante meiner Bekannten waren die Ränder noch schön abgesteppt und statt Druckknopf und Lasche war ein Gummiband befestigt – aber mir sind Knöpfe sympathischer als Bänder 😉
Außerdem habe ich die Tasche etwas größer gemacht, da die Hofer Pixi-Bücher und auch die Ravensburger-Minis doch ein paar cm länger sind, als die klassischen.

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Pixi-Buch Iridia:

Material:

2x Stoff – 30×14 cm  (Außenteil und Innenteil – kann auch verschieden sein)
1x Vlieseline – 30x14cm (Verstärkung vom Außenteil)

2x Stoff – 20×14 cm (Innentaschen)

1x Stoff 16×4 cm (Lasche)
1x Vlieseline 8×4 cm (halbe Lasche)

1x Druckknopf

Vorbereitung

Lasche in der Mitte falten und bügeln  (9x4cm). Vlieseline auf eine linke Stoffeite („Innenseite / nicht schöne Seite) der Lasche aufbringen.

Die Taschen halbieren (10x14cm) und bügeln. Wenn gewünscht den gefalteten Rand mit einer Ziernaht absteppen.

Vlieseline auf die linke Stoffseite des Außenteils aufbringen.

Schichten

Die gefaltete Lasche an den zwei langen und einer kurzen Seite zunähen (rechte Seiten innen) und wenden. Dies geht super mit einem Stift – ich nehme bei so schmalen Schläuchen sehr gerne Fineliner zur Hilfe.

Außenstoff mit Vlies nach unten (rechte / schöne Seite oben) auf den Tisch legen. Die Lasche mit der offenen Kante auf die Mitte des Außenstoffs legen.  Der schöne Teil der Lasche liegt komplett auf dem Außenstoff.

Die gebügelten Taschen mit der rechten Stoffseite oben auf den Außenstoff drauflegen.

Den Innenstoff mit der rechten Seite nach unten drauflegen.

Rundherum sollte jetzt nichts überstehen und nur zwei linke (nicht schöne) Stoffseiten sollten sichtbar sein. Gut feststecken – vor allem bei der Lasche.

Nähen

An drei Seiten (zwei Längsseiten, einer kurzen Seite) zunähen. Ich mach das immer mit der Overlock – vermute aber, dass es mit einer normalen Nähmaschine auch gehen sollte.

Das ganze durch die offene Seite wenden.

Nachdem ich beim ersten Nähen für den Urlaub echt zeitlichen Streß hatte – habe ich beim zunähen der jetzt noch offenen kurzen Seite was ausprobiert. Wenns schief gegangen wäre, dann wären wir ohne Hülle in den Urlaub gefahren 😉

Die Pixi-Buch Hülle so vor euch legen, dass die Tasche der offenen Seite zum Tisch zeigt. Auf der Seite mit der Lasche, schaut die Tasche zu euch, und die Lasche ist sichtbar (nicht zwischen Taschenstoff und Außenstoff versteckt). Hier am besten mal testen, ob die Lasche mittig ist und die Länge passt. Wenn nicht- kurze Seite nochmals auftrennen und Lasche neu positionieren und nochmals zunähen.

Also nochmals ganz wichtig: die Taschen sind aktuell gegengleich!! Sprich wenn das Nähstück vor euch liegt, zeigt eine nach oben und eine nach unten.

Wenn gewünscht bei der offenen Seite ein Label positionieren (zwischen dem Außenstoff und dem Taschenstoff).

Die offene Seite zunähen (ja die Naht ist auf der rechten Seite und sichtbar). Und jetzt kommt mein Faulheitstrick – die Tasche umdrehen, sodass sie auf derselben Seite ist, wie die Tasche mit der Lasche. Und weg ist die sichtbare Naht. (Ja ich geb zu – die sauberste Variante ist es nicht – aber es geht sehr sehr schnell und man erspart sich das zunähen der Wendeöffnung mit der Hand).

Druckknopf befestigen oder einen normalen Knopf annähen und in die Lasche ein Knopfloch machen.

Fertig!

 

 

 

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Fahrradtasche

Die große Prinzessin hat bereits im Herbst ein gebrauchtes blaues Fahrrad bekommen. Damals ist sie auch ohne Probleme damit losgedüst, als hätte sie noch nie was anderes gemacht. Tja.. im Frühjahr wollte sie plötzlich absolut nicht mehr Radfahren – das Fahrrad war nicht mädchenhaft genug. Zusätzlich hat uns Erwachsene gestört, dass das Rad so schwer war – Prinzessin hatte echt Mühe es aufzustellen.  Also kurz mal gesucht und ein pinkes, gebrauchtes Puky gekauft (und da andere zum Einkaufspreis weiterverkauft 😉 ).  Leider hab ich kein Bild von ihrer ersten Sichtung des pinken Puky – aber der Blick war Gold wert. Aber: Prinzessin happy und Radfahren macht wieder Spaß.

Nun gut – zurück zum eigentlich Thema. Prinzessin ist daheim zwar „nur“ die Prinzessin, aber unterwegs wohl die Königin der Sammlerinnen. Hier eine Blume, dort ein Ast und bloß den Stein nicht vergessen. Beim Radfahren natürlich ein Problem – außer Mama und Papa tragen die Sachen – teilweise schwierig wenn man die kleine Lady am Laufrad halten muss.

Also – eine Tasche muss her. Kurz im Internet gesucht und einige nette Anleitungen gefunden. Im Prinzip basiert meine Tasche auf der Anleitung von LottiFee , wobei ich aber ein paar Details geändert habe. Ich habe inzwischen einige Tascherl für die Kids von Freunden gemacht und beim letzten Mal meine Änderungen grob mitgeschrieben. Die Mitschrift folgt 🙂

Die Tasche war in vielerlei Hinsicht ein Experiment:

  • Ich habe zusätzlich zu den Halterungsbändern zwei Verschlußbänder angenäht.
  • Ich hab die Zierstiche meiner Nähmaschine genutzt (bei den „Verschlußträgern“ gut sichtbar).
  • ich habe getestet wie viele Lagen Stoff die Maschine packt (beim Umschlag waren es bei den Bändern je vier Lagen Jeans und vier Lagen mit Vlieseline verstärkte Baumwolle) – null Probleme. Herrlich das Teil!!
  • Und zusätzlich habe ich ein zweifärbiges Motiv bei meinen Plotter ausprobiert :)))).

 

Tunika für die große Prinzessin

Auf der Ideenwelt habe ich beim Stand der Stoffprinzessin eine fertig genähte Mini-Martha entdeckt und mich sofort verliebt. Der Schnitt ist perfekt für meine große Prinzessin: schön lang, zwei seitliche Taschen für Kleinigkeiten und einen nicht zu engen Kuschelkragen. Rollkrägen und eng anliegende Krägen mag sie gar nicht – aber so Kuschelkrägen oder Kapuzen liebt sie.

Zusätzlich fand ich die verwendeten Stoffe so toll – also habe ich gleich zugeschlagen. Für die große habe ich den „Nebenstoff“ von grün auf rose geändert, bei der kleinen habe ich die Stoffe 1:1 wie am Stand gezeigt gekauft.

Meine neue Nähmaschine kam auch gleich zum Einsatz – ich konnte endlich die Zierstiche ausprobieren und war echt begeistert wie einfach das war. Ich muss sagen – ich bin schwer begeistert vom Ergebnis und die Prinzessin mag den Pulli auch sehr sehr gerne.

So.. jetzt muss ich nur endlich den für die kleine Lady auch fertig machen 😉

Tunika

Tunika_stickerei

Übergangsjacke

Ich kann mich nicht mehr genau erinnern welche Jacke die große Prinzessin in der Zeit um ihren ersten Geburtstag getragen hat – aber ich kann definitiv sagen, dass wir sie ausgeliehen hatten. Somit hatten wir für die kleine Lady keine wirkliche Übergangsjacke. Also – was tun? Kaufen oder selber machen?

Im Endeffekt wurde es selber machen. Ich hatte für ein Shirt für die große Prinzessein einen meiner Meinung nach zuckersüßen (Prinzessin würde nicht zustimmen) Herbststoff aus Jersey übrig und außerdem mal zufällig einen Alpenfleece gekauft. Allerdings war das ein Restposten, der aber leider zu klein war für den vorgesehenen Einsatz. Also – die beiden Stoffe kombiniert ergaben eine super Jacke für die Kleine. Durch das Alpenfleece ist die Jacke schön warm und voluminös und das Jersey innen ist vermutlich sehr angenehm zum tragen. Der Schnitt stammt aus dem Buch „Nähen mit Jersey – Kinderleicht!“.

Meine damalige Standardnähmaschine  (hat meine Mama zu meiner Geburt bekommen) hat Jersey mit Leidenschaft gegessen – darum sind die Ränder nicht abgesteppt und die Kanten verrutschen manchmal. Aber im großen und ganzen hat gut Bügeln gereicht um die Jacke in Form zu halten. Die Jacke hat der kleinen Lady den ganzen Herbst und auch noch im Winter wunderbar gepasst – ich bin gespannt, ob es ihm Frühling noch phasenweise reichen wird.

Jacke

 

 

Hosen, Hosen, Hosen

Für die Große habe ich in ihrem ersten Lebensjahr eine Schlupfhose gekauft, die ihr gefühlt ewig gepasst hat. Aber ich fand die Hose doch recht teuer bzw. als sie raus gewachsen war, habe ich keine gefunden, wo mir der Stoff wirklich gut gefallen hat. Entweder zu rosa oder zu langweilig oder zu komisch gemustert oder zu teuer. Nein ich bin nicht anspruchsvoll – überhaupt nicht. 😉
Also – als ersten Overlockversuch eine Hose gestartet. Und das hat echt verblüffend gut funktioniert. Die meisten Probleme haben mir die Bündchen gemacht – aber generell bin ich auch jetzt (gefühlte 20 Hosen später) noch mit dem Resultat zufrieden. Der Schnitt stammt aus dem Buch „Nähen mit Jersey – Kinderleicht!“  (Danke für das Buch liebe Freundin!). Und es stimmt – die Hose war wirklich kinderleicht. Inzwischen habe ich verschiedenste Sachen aus dem Buch genäht – und die Anleitungen sind wirklich wirklich gut erklärt. Auch über verschiedenste Variationen wie Hosen mit Taschen, Sommerhosen aus dünner Baumwolle, kurze Hosen, etc habe ich inzwischen ausprobiert. Und auch verschenkt und – wie sollte es auch anders sein – auf die Fotos vergessen 😉

Die Große ist inzwischen so weit, dass sie zu meinem Stofflager geht, sich einen Stoff raus zupft und mir erklärt, dass sie daraus was haben möchte ;). Aber das passt schon – deswegen kauf ich ja die Stoffe. Zumindest von drei Hosen habe ich Fotos gemacht… die gibt es jetzt einfach mal hier zu sehen – die beiden äußeren waren für Babies, die mittlere war für eine 2.5 jährige.

 

Sabberlätzchen Version 2

Bei der ersten Version des Sabberlätzchen hatte ich ein zu großes Schnittmuster erwischt. Für die zweite Version habe ich ein eines dazumals verwendetes Sabberlätzchen meiner kleinen Lady als Vorlage hergenommen. Ich muss gestehen – das hat besser funktioniert als erwartet.

Zusätzlich hatte ich bei der ersten Version noch das komplette Sabberlätzchen mit dem Fleece hinterlegt, bei der zweiten Version nur noch die Voderseite – somit sollte es um den Hals herum weicher anliegen und hoffentlich auch in der warmen Jahreszeit schön zu tragen sein – wenn die warme Jahreszeit irgendwann wieder kommt *brrr*

Hier die zwei Versionen im Vergleich:

Version 1 (mit den „eckigen“ Enden):

Sabberlätzchenv2

 

Version 2 (mit den „runderen“ Enden):

lätzchen1

 

Sabberlätzchen – Version 1

Während der Weihnachtsfeiertage haben wir unter anderem unseren kleinen Neffen mal wieder gesehen. Wie auch meine kleine Maus in dem Alter hat er eine Tendenz zum sabbern. Für meine kleine Maus konnte ich selber noch keine Lätzchen nähen (Mangel an Können und Ideen), für den kleinen Mann geht das aber inzwischen.

Also – her mit einem Schnittmuster und los geht der Spaß. Generell war der Schnitt super einfach zu nähen und hat echt Spaß gemacht.  Aber – das fertige Teil war riesig. Hätte locker als Halstuch für mich gereicht. Daher musste ich kürzen. Ging unter viel gefluche auch – man sieht es halt an den Enden – die sind jetzt eher eckig als rund. Ganz auftrennen war keine Option, da ich einen saugfähigen Fleecestoff zwischen den Jersey-Stoff eingearbeitet habe.

Sabberlätzchenv2

Beim nächsten Mal nehme ich ein Sabberlätzchen, dass der kleinen Maus in dem Alter gepasst hat und mach mir mein eigens Schnittmuster.

Ich hoffe der kleine Mann hat trotzdem Freude daran.

lätzchen