Couchtisch

Unser alter Couchtisch war eine recht wackelige Angelegenheit. Die große Prinzessin hat gerne auf dem Tisch geturnt und ehrlich gesagt war das etwas besorgniserregend.

Also – ein neuer Tisch muss her. Lange suchen in Möbelhäusern haben keine Erfolg gebracht (zu teuer, zu viel Glas, zu scharfe Ecken, unpraktisch…). Dann habe ich zufällig bei einer Nachbarin einen selbst gebastelten Tisch aus Ikea Regalen gesehen. Diesen Tisch haben wir als Basis für unseren Tisch herangezogen  und voila – hier ist der neue Couchtisch.

Der Tisch besteht aus zwei Wandregalen aus dem schwedischen Möbelhaus und einer maßgeschneiderten Platte aus dem Bauhaus.  Für die Wandregale wären eigentlich kleine Boxen vorgesehen – aber die normalen großen Boxen passen auch hinein und somit haben Duplo, Holzspielsachen usw. einen leicht zugänglichen Aufbewahrungsort.

TischTisch1

Unsere zwei Mädls nutzen den Tisch auch regelmäßig als „Kletterparkour“. Sprich die Kisten werden raus genommen und und es wird über und unter dem Tisch herumgeturnt und geklettert.

 

 

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Herbstliche Laternen

Tz – irgendwie ging der Post im Herbst unter – also kommt er als (hoffentlich) Winterausklang daher 😉

Wenn die dunkle Jahreszeit kommt, mag ich es sehr gerne, wenn irgendwo ein kleines Lichtlein oder eine Kerze brennt.

Letztes Jahr haben wir uns ein Laternenset gekauft, und die große Laterne mit 2 LED Kerzen vor die Haustüre gestellt. Die kleine Laterne stand im Vorzimmer.

Da es bei uns sehr sehr sehr sehr windig sein kann, habe ich einfach zur Sicherheit in paar größere Steine in die Laterne gelegt, damit der Wind sie nicht von der Stufe fegt. Optisch hat das bei Tageslicht nicht wirklich toll ausgehen, darum habe ich auf die Steine ein grünes Seidenpapier gelegt und darauf Föhrenbockerl (Föhrenzapfen) verteilt. Und mit minimalen Aufwand ist so eine tolle, herbstliche Deko für den Eingangsbereich entstanden.

In der Weihnachtszeit habe ich die Bockerl gegen Tannenzweige, Buchsbaum und rote Kugeln ausgetauscht. Und leider mal wieder aufs Foto vergessen…

Naja und wenn die große Laterne schon hübsch gemacht wird, braucht die Kleine auch ein bisschen herbstliche Deko. Große Dekoelemente sind ausgeschieden, da zwischen Laternenglas und Kerze nur 1cm Rand ist, auch in der Höhe war nicht viel zu machen war. Also habe ich ein bisschen mit meinen Bastelsachen experimentiert.

Hier mein zwei Versionen -ich habe mich für die „Wollfäden-Version“ entschieden. Ich finde es wirkt herbstlicher und weniger kitschig. Die Wollfäden habe ich eigentlich für ein anders Bastelprojekt gesammelt, dass ich aber momentan nicht umsetzten werde.

Die Federn habe ich für den Traumfänger gekauft, und seitdem liegen die Reste in der Lade herum. Ich glaube, wenn die Federn nicht rosa-lila gewesen wären, sondern herbstlicher,  wäre mir die Entscheidung schwerer gefallen 😉

 

Malcaddy

Meine große Prinzessin liebt malen und basteln. Laut der Kindergartenpädagogin ist das eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen (und es vergeht kein Tag, wo sich nicht ein paar Zeichnungen heimbringt) und auch daheim malt, schneidet und klebt sie sehr gerne.

Dadurch nimmt die Anzahl der Stifte und Bastelutensilien langsam aber sicher zu. Bisher war alles in den „Originalhüllen“ verstaut und zusätzlich noch in einer großen Box gelagert. Sehr ineffizient wenn das Zeug täglich (an Kindergartenfreientagen auch mehrmals täglich) benützt wird.  Also – eine Lösung musste her.

Bei einem Thermenurlaub habe ich im Spielraum des Hotels einen Drehteller mit drauf befestigen Metalldosen gesehen. Die Dosen waren in den Farben der Stifte lackiert – war echt eine tolle Idee. Aber bei den Metalldosen störte mich der scharfe Rand. Natürlich hätte man den entfernen können – aber trotzdem – irgendwie war es mir nicht 100%ig sympathisch.

Beim Ausmustern unserer Kinderessutensilien bin ich über ein paar Plastikbecher gestolpert – und ehrlich gesagt – die sind mir perfekt vorgekommen.

Also.. einen Drehteller vom Möbelschweden, einen alten Zeitschriftsammler (abgeschnitten, für die Blöcke und Bücher), sechs Plastikbecher, ein „Mini-Schälchen“ und eine Heißklebepistole später kam dieses Teil heraus:

Malcaddy

Den Zeitschriftensammler habe ich weiß lackiert und zusätzlich eine pinke Krone drauf gemalt – ein Foto hiervon folgt.  Zusätzlich ist zwischen dem Zeitschriftensammler und der hinteren Becherreihe genug Platz für Schablonen und zwischen die seitlichen Becher passen die Stempelkissen perfekt hinein.

Die große Prinzessin ist super zufrieden – und meine Mission ist somit erledigt 😉

 

T-Shirt mit Straßsteinen

Auf der Ideenwelt-Messe habe ich mir spontan einen Straßsteinapplikator und ein paar passende Straßsteine gekauft.

In einem ersten Versuch habe ich ein weißes Shirt meines großen Engelchens verziert. Das Shirt passt ihr toll – aber unverifiziert hatte sie es fast nie an. Ihr war es zu fad und mir ehrlich gesagt an.

Also – her mit dem Applikator und den Straßsteinen und ich muss sagen, dass hat super gut funktioniert.  Zur Sicherheit habe ich vorweg mit einem Trickmarker die Positionen der Blumen vormarkiert und anschließend die Straßsteine draufgelegt.

15-25 mit dem Applikator drauf halten und viola – ein tolles Shirt war fertig 😉

Ich hoffe dem großen Engelchen gefällt es.

Shirt

Shirt1

Vatertagsherz

Natürlich darf auch der Papa bei den ganzen Basteleien nicht zu kurz kommen. Für den Vatertag haben wir in der Spielgruppe ein „Händeherz“ gebastelt.

Hierfür wird ein Blatt Papier in die Hälfte gefaltet. Anschließend die Kinderhand so auflegen, das Daumen und Zeigefinger am Falz anliegen und nachzeichnen – hat bei uns einiges an Kämpfen und Bitten erfordert – aber es hat dann doch funktioniert. 😉

Die Hand ausschneiden – wobei der Falz bei Daumen und Zeigefinger nicht durchgeschnitten werden darf. Faltet man das ganze jetzt auf, sollte man zwei Hände haben und zwischen Daumen und Zeigefinger der „Hände“ ist ein Herzchen sichtbar. Bei uns ähnelt das Herz zwar eher einem Dreieck, aber egal – ich bin trotzdem stolz darauf 😉

Das Händeherz haben wir dann noch auf ein großes Papierherz geklebt und Babymaus durfte es ihrem Papa übergeben. Und Papa hat sich wirklich sehr darüber gefreut 🙂

 

Vatertag

 

 

Traumfänger gehäkelt

Der Großen habe ich zur „Übersiedlung“ vom Kinderbett ins  große Bett einen Traumfänger gebastelt. Die Kleine schläft jetzt auch seit einiger Zeit in ihrem eigenen Zimmer (zusammen mit der Großen) und die Große hat mal gemeint, warum die Kleine keinen eigenen Traumfänger hat. Der hilft ja gegen schlechte Träume (Originalzitat).

Nun gut – was soll Mama da groß sagen? Außer – ja, die Kleine bekommt auch einen.

Da ich nicht nochmal dasselbe machen wollte, habe ich der Kleinen einen Traumfänger gehäkelt. Die Anleitung, die mir am besten gefallen hat, gab es zwar nur auf spanisch – aber wenigstens hat sich mein Spanischkurs mal ausgezahlt 😉

Es gibt zwar auch eine Grafik des Häkelmusters, aber irgendwie bin ich damit nicht ganz zurecht gekommen. Meiner Meinung nach sind ein paar Fehler drin. Aber egal – das Video war super!

Den Rahmen hatte ich bereits vorweg mit einer weißen Flauschwolle umwickelt. Daher habe ich das fertige Mandala nicht am Rahmen festgehäkelt, sonder nur dran festgebunden. Gehäkelt habe ich das ganze mit einer 3er Nadel und Miniknäuel für Amigurumi in Pastell.

Statt Federn habe ich ein altes Mobile der Kleinen zerlegt und die Stofftiere am Rahmen befestigt. Wenn die Kleine mal zu „groß“ dafür wird, dann kann man die Stofftiere weg und Federn oder Perlen dran befestigen.

Ich hoffe die Große ist mit dem Traumfänger für die Kleine zufrieden 😉

Traumfaenger_klein