Kordel zur Absperrung von Kastentüren

Als Babymaus im letzten Sommer entdeckt hat wie man Kastentüren öffnet hat Mama das sehr zweigeteilt aufgenommen – einerseits war ich total stolz auf mein schlaues Bewegungsmonster, andererseits mussten wir jetzt wirklich alles absichern.
Vor allem im Arbeitszimmer haben wir zwei große Kastentüren, hinter denen sich Geschenkverpackungen, Bänder und Geschenkpapier verbirgt. Die meisten Laden und Kästen darf Babymaus ausräumen, aber hier kann sie sich verletzen oder das Geschenkpapier komplett zerlegen. Gut – es musste eine schnelle Lösung her.

Im Endeffekt habe ich die Strickliesel ausgepackt und eine Kordel gemacht. Die Kordelenden habe ich zusammengeknotet und die Kordel dann anschließend um die Griffe geschlungen. Die Türe geht zwar noch immer ein Stückchen auf, aber Babymaus bekommt die Sachen nicht mehr heraus.

Natürlich – wenn Babymaus mal größer ist wird das nicht mehr so gut funktionieren, aber für den Moment war es eine sehr praktische, kostengünstige Lösung 🙂

Kastenkordel        Kastenkordel_offen

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Strickliesel Armband

Nachdem ich die Strickliesel Kordel für den Kinderwagen gemacht habe, bin ich irgendwie auf den Geschmack gekommen. Die bunte Wolle war gerade in einer lila Phase, also habe ich einfach noch eine Kordel begonnen, aus der ich mir ein Armband machen wollte.
Das einfache Band hat irgendwie fade ausgesehen, also habe ich noch ein zweites gemacht. Die beiden Bänder habe ich dann ineinander verschlungen und unten vernäht. Da die Wolle schön dehnbar ist, sitzt das Armband gut am Handgelenk und ich bekomme es trotzdem leicht über die Hand geschoben. Eigentlich wollte ich mir Verschlüsse besorgen, aber irgendwie habe ich nichts gefunden was mir gefallen hat und wo auch der Preis gepasst hat.

Ich glaube, die Strickliesel wird mir noch gute Dienste leisten, wenn Babymaus mal ihr Interesse an Schmuck entdecken sollte. Die Dinge sind schnell gemacht und absolut billig und herrlich zur Wollresteverwertung geeignet.

Strickliesel_Armband

Kordel für Spielzeug im Kinderwagen

Kennt ihr das Problem? Ihr gebt eurem Baby ein Spielzeug in den Kinderwagen und schwupps ist es schon wieder draußen. Vor allem zu der Zeit, als meine kleine Maus feinmotorisch noch nicht so gut drauf war, ist das häufig passiert. Ich hab dann zufällig bei meiner Schwiegermutter eine Strickliesel gesehen und auch das Ergebnis und hab mir überlegt, dass ich das Spielzeug damit super befestigen kann.
Idee geboren, Strickliesel gekauft und los ging es. Eine Anleitung für die Strickliesel habe ich hier gefunden. Ich hatte noch ein Stück bunte Wolle übrig, die ich dafür verwendet habe. Die Kordel ist ca. 30cm lang und ich habe 2 Knoten hineingemacht, damit Babymaus die Kordel nicht unabsichtlich um den Kopf schlingen kann.

Zuerst hatte ich die Kordel an den Gurten befestigt, durch Zufall habe ich dann bemerkt, dass de Kinderwagen seitlich Haken hat, die wohl speziell für Spielzeug gedacht sind. Die Kordel ist daran befestigt, das Spielzeug hänge ich entweder ein oder ich binde es an der Kordel fest.
Babymaus ist glücklich und die Mama muss nicht mehr so aufpassen. 🙂

Gestrickte Decke mit Häkelrand

Im November 2014 hat uns meine Cousine besucht und uns eine total süße gestrickte Haube für die kleine Maus mitgebracht. Die Haube hat mir den letzten Anreiz dazu gegeben, mich wieder selbst mit stricken zu beschäftigen.
Zufällig habe ich am nächsten Tag bei Hofer (Aldi) ein Strickbuch „Meine erste Babyausstattung“ gefunden. Ich muss gestehen – vom Titel her habe ich mit einfacheren Anleitungen gerechnet – leider eine Täuschung. Aber ein paar Sachen für Strickanfänger sind schon enthalten 😉

Nach einigen grübeln und schmökern habe ich mich für eine Decke entschieden. Meine Beweggründe waren vor allem, dass kleine Fehler nicht so sehr auffallen würden und dass die Kleine nicht raus wachsen kann während die Decke am entstehen ist.

Ich habe dazwischen viele viele andere Projekte gestartet und beendet, da ich irgendwann beschlossen habe, dass es ihr Geschenk zum ersten Geburtstag wird. Die Decke war zwar schon im August fertig, aber ich wollte sie erst nach rem Geburtstag auf den Blog stellen. Und während ich die Fotos gemacht habe (hier ist der Rand gerade am entstehen) – hat Babymaus die Decke schon Probe gesessen und sich ausgiebigst mit dem Wollknäuel beschäftigt.

Wie man am Foto mehr oder weniger gut sehen kann, besteht die Decke aus drei verschiedenen Mustern.
9 Quadrate mit Schachbrettmuster
2 Quadrate mit einem Zopfmuster
1 Quadrat mit einem verschlungenen Zopfmuster mit Noppe

Schachbrettmuster    Zopfmuster    Noppenmuster

Eigentlich wollte ich vier verschiedene Muster machen und diese dann bunt kombinieren. Aber das verschlungene Zopfmuster was so viel Zählarbeit, dass ich beschlossen habe kein zweites Quadrat in der Farbe zu machen. Eigentlich wollte ich noch ein Quadrat mit dem normalen Zopfmuster machen – aber naja ich hab zuerst die Schachbrettmuster gestrickt und plötzlich war die komplette grüne Wolle aufgebraucht – darum hat die Decke eine solche unregelmäßige Aufteilung.

Die Wolle ist Mille II von Lana Grossa und pro Quadrat habe ich ein Knäuel gebraucht und mit 8er Nadeln gestrickt. Die Wolle hat sich so toll verarbeiten lassen und auch auftrennen und nochmals stricken war kein Problem.

Die lila Umrandung habe ich mit einer 12 Häkelnadel gehäkelt, die Wolle ist Merino 50 von Lang Yarns. Für die Wolle wäre eine 9er Nadel empfohlen, aber ich wollte die Umrandung lockerer haben, daher die 12er.

decke
Für die Umrandung habe ich in jede Masche ein Stäbchen gemacht. In der nächsten Reihe habe ich mit drei zusammen abgemaschten Stäbchen begonnen, dann ein Stäbchen ausgelassen und wieder drei zusammen abgemaschte Stäbchen. Anschließend drei feste Maschen. An den Ecken habe ich fünf feste Maschen gehäkelt, damit sich die Umrandung nicht zu sehr zusammenzieht.

decke_rand

Schlußendlich habe ich die Decke meiner Schneiderin gegeben, mit der Bitte, dass sie mir einen Stoff auf die Rückseite näht. Hierbei ging es mir vor allem darum, die Decke strapazierfähiger zu machen.  Aber was soll ich sagen, ich bin total begeistert vom Ergebnis- auch wenn die Decke jetzt nicht mehr „100% Made by Mama“ ist 😉

decke_hintendecke-gesamt

Babyponcho ist fertig *yeha*

Juchu! Mein Babyponcho ist fertig.. und ich muss gestehen – ich bin verdammt stolz auf mich 😉

Die seitlichen Bündchen habe ich – wie schon im letzten Post erwähnt – angehäkelt und zusätzlich habe ich eine Art „Ärmel“ dazugemacht. Ohne Ärmel hatte ich die Befürchtung, dass der Poncho Babymaus ständig raufrutscht, wenn sie die Arme in die Luft streckt. Bis jetzt funktioniert das mit den Ärmeln wunderbar. Babymaus hat den Poncho die letzten Tage beim Dreiradfahren angehabt – und sie hat eigentlich sehr zufrieden damit gewirkt.

Ich finde, die lila „Bündchenwolle“ passt farblich sehr gut zum gestrickten Teil und bringt eine gewisse Ruhe in das Streifenmuster und entschärft das viele rosa 😉 Zusätzlich habe ich in meiner kleinen Schatzkiste einen grünen Blümchenknopf gefunden, den ich angenäht habe. der Knopf macht den Halsausschnitt kleiner, und der Poncho sitzt stabiler. Und eine nette Zierde ist der Knopf außerdem.

Babyponcho_fertig  HalsabschlussÄrmelchen

Babyponcho – Teil 3

Meine unendliche Geschichte findet langsam ihr Ende! Die Strickteile vom Babyponcho sind endlich fertig … und ich glaub ich will jetzt für lange Zeit keine Stricknadeln mehr sehen bzw. zumindest keine so dünnen Nadeln. Darum habe ich mich entschieden, die Bündchen für den Poncho zu häkeln. Da ich mir nicht sicher war, ob das in der gemusterten Wolle wirklich dazupassen würde, habe ich eine einfarbige violette Wolle gewählt – die Anfänge sind auf den Bildern schon sichtbar.
Die beiden Teile habe ich mit Kettmaschen aneinander gehäkelt – ich finde das gibt eine nette Optik an den Schultern.

Damit es zum gestrickten „Anfangsbund“ dazu passt habe ich ziemlich viele Häkelmuster begutachtet – zfällig bin ich über ein Muster gestolpert, dass die Rippenoptik vom gestrickten Teil gut widerspiegelt.

Man sieht auch noch gut meinen „hellblauen Hilfsfaden“ den ich -wie im zweiten Teil angedroht – eingezogen habe. Der Sinn des Fadens war, dass ich schnell und einfach wieder auftrennen kann, falls die Abnahmen für den Halsausschnitt nicht passen sollten. Ich muss sagen – es hat super funktioniert – aber der Faden hat mir eine gewisse Sicherheit gegeben.

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Babyponcho – Teil 2

Schon vor einigen Wochen habe ich mal über die Anfänge eines Ponchos für Babymaus berichtet. Nun ja- ich bin zwar etwas weiter aber immer noch nicht fertig – und der Herbst naht in schnellen Schritten.

ABER zumindest das Rückenteil ist komplett fertig und beim Vorderteil habe ich schon mehr als die Hälfte. Jetzt geht es dann an den vorderen Halsausschnitt und ich muss sagen – davor hab ich etwas bammel. Ich bin ernsthaft am überlegen ob ich in der Reihe vor dem Halsausschnitt einen Faden einstricke, damit ich im Notfall schnell und einfach bis dahin auftrennen kann falls es nichts wird und wenn es doch funktioniert kann ich den Faden ohne Probleme rausziehen. *grübel*

Auf jeden Fall möchte ich dann noch kurze Ärmelabschlüsse dranstricken, damit der Poncho der Babymaus nicht ständig raufrutscht wenn sie die Arme in die Höhe streckt. Ich hoffe das funktioniert so wie ich es mir vorstelle. In der Anleitung ist davon nämlich keine Rede – aber ich mag Improvisationen bei solchen Sachen – dadurch werden die Dinge einzigartig 😉

Poncho