Spargel im Nudelmantel mit Parmesanbechamel

Ich liebe die Spargelsaison. Leckeres, frisches Gemüse (frisch vom Biobauern in unserem Fall) und ein erstes Zeichen, dass der Frühling im Anmarsch ist.

Heuer gab es alles mögliche vom Spargel, z.B.: Spargelrisotto, klassischen Spargel, Knabberspargel mit Erdbeeren und Schafskäse. Inzwischen is(s)t auch der Papa begeistert 😉 Auf meiner Wunschliste stehen heuer noch Spargelquiche und Nudeln mit Spargelsoße – hoffentlich hat der Biobauer noch lange genug offen 😉

Einer der Familienfavoriten ist aber seit Jahren Spargel im Lasagneblatt mit Parmesanbechamel überbacken – und das Rezept möchte ich euch heute vorstellen.

Rezept  (für 3-4 Personen)

500g Spargel grün
1 Packung Lasagneblätter
eventuell Schinken
1/2l Milch
50g Butter (oder Öl)
50g Mehl
100-200g Parmesan (je nach gewünschter Intensität – ist bei uns ein Streitfaktor 😉 )
Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

Eine Auflaufform mit Trennfett einsprühen.
Den Spargel 10-12 Minuten (im Dampfgarer) bissfest kochen.
Pro 4 Stangen Spargel ein Lasagneblatt herrichten. Die Lasagneblätter 3-4 Minuten einzeln im Wasser kochen (oder man nimmt eine breite Pfanne, dann passen mehr hinein). Die fertigen Blätter nebeneinander auflegen, da sie sonst zusammenkleben.

Butter in einem Topf erhitzen, Mehl dazugeben und unter rühren leicht anbräunen. Die Milch dazugeben und unter rühren zum kochen bringen. Ich nehme hierfür gerne einen Pürierstab – dann ist das Risiko auf klumpige Bechamlsoße faktisch null. Einige Minuten köcheln lassen (das rühren nicht vergessen) bis die Maße eindickt und den Parmesan unterrühren. Zuerst lieber mal weniger und je nach Geschmack noch mehr dazugeben.  [An dieser Stelle eventuell was wegnehmen für ein Baby]. Mit Salz, Pfeffer und  Muskat abschmecken.

Die Lasagneblätter nach Belieben mit Schinken belegen. 4 Stangen Spargel drauflegen und einrollen. Die Rollen mit der offenen Seite nach unten in eine Auflaufform geben. Ich mache meistens meinen Teil ohne Schinken und den Rest mit.

[Für die Kleine habe ich eine Mini-Auflaufform gemacht und die Teigblätter und den Spargel mundgerecht geschnitten und dann mit der Bechamel übergoßen.]

Mit der Parmesanbechaml übergießen und ca 15-20min bei 180°C (Heißluft) goldgelb überbacken.

 

 

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Süßkartoffelgratin

Meine Kleine hat Anfang Jänner mit dem Mitessen am Familientisch begonnen. Seit kurzem sitzt sie alleine und daher ist auch der Hochstuhl kein Problem mehr. Nur beim kochen muss ich jetzt ziemlich umdenken.

Die Große und der Papa mögen wenig / nicht gewürzte Sachen eher weniger, aber die Kleine soll ja noch kein Salz oder zu würzig. Also… koche ich momentan oft Rezepte wo ich für die Kleine eine Portion wegstellen kann und den Rest würze ich. Unlängst habe ich statt Kartoffelgratin ein Süßkartoffelgratin gemacht – das war echt lecker. Und alle waren zufrieden 😉

 

Süßkartoffelgratin

Portionen 2 Erwachsene + 1 Kleinkind (+1 Babyportion)

Zutaten
4-5 Süßkartoffel, geschält und in max. 0.5 cm dicke Scheiben geschnitten
200g würziger Käse, gerieben
1 Becher Creme Fraiche
½ Becher Sauerrahm mit 2EL Mehl vermischt
½ TL Muskatnuss
1 Knoblauchzehe, gepresst

 Zubereitung

Süßkartoffeln möglichst nicht überlappend in eine eingefettete Auflaufform schichten. Mit der Hälfte vom Käse gut bestreuen.
~Eine kleine Auflaufform für die Babyportion herrichten.~

Creme fraiche, Sauerrahm (mit 2 EL Mehl vermischt) und Muskatnuss leicht erhitzen (dann wir die Maße „gießbar“).
~Einen Teil der Maße auf die Babyportion verteilen und mit wenig Käse bestreuen.~
Mit Salz und Knoblauchzehe abschmecken.
Die Creme Fraiche Mischung gleichmäßig auf den Kartoffeln verteilen.

Mit dem restlichen Käse gut bestreuen und bei 180°C ca. 40min backen (Bis die Kartoffeln weich sind).
~Die Babyportion am besten mit Alufolie abdecken, sonst wird sie zu braun.<<

 

 

 

Tomaten-Parmesan-Suppe

Wow – lang lang liegt mein letzter Post zurück. Irgendwie vergeht die Zeit mit den zwei kleinen Mäuschen wie im Flug. Gestern war doch erst Weihnachten oder? Naja.. eher nicht laut Kalender – laut meinem Gefühl aber schon 😉

Wie auch immer … ich werde jetzt wieder versuchen regelmäßiger zu posten. Vielleicht mal alle zwei Wochen zum wieder eingewöhnen?

Auf jeden Fall bin ich jetzt wieder dazu übergegangen frisch zu kochen und möglich keine Fertigprodukte zu verwenden. Grund: Die Große hat das Essen komplett verweigert wenn es nicht selbst gekocht war.. egal ob sie beim kochen dabei war oder nicht. Irgendwie hat sie es schon am Geruch gemerkt.

Hier mal eine gaaaanz schnelle Tomaten Parmesan Suppe (ca 20min)

Schnelle Tomaten-Parmesan Suppe

Für 2 Erwachsene und 1 Kleinkind

Zutaten

250g kleine Nudeln (z.B. Mini-Penne, Spiralen,…)
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 EL Tomatenmark
1 Dose stückige Tomaten (ev. mit Kräutern)
250ml Suppe (Gemüse oder Huhn)
1 TL gemischte Italienische Kräuter (Rosmarien, Basilikum, …)
1 TL Oregano
½ TL Paprika (edelsüß)
¼ Tasse geriebenen Parmesan

Zubereitung

Die Nudeln al dente kochen.
Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl anbraten. Tomatenmark, stückige Tomaten, Suppe und Gewürze dazugeben. Ca. 10 min köchen lassen. Parmesan untermischen und köcheln lassen, bis er geschmolzen ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nudeln in ein Teller geben, Suppe darüber und mit Parmesan bestreut servieren.

Notiz

Theoretisch sollte es möglich sein, die Nudeln direkt in der Suppe zu kochen. Da ich aber meistens mehr Suppe mache und für den nächsten Tag aufhebe, würde das dann so matschig werden.

Tomaten-Mozzarella Wraps

Und wieder ein Tomatenrezept 🙂

Heute hatte ich absolut keine Lust auf ein aufwändiges Essen, und für eine Jause hat uns das Gebäck gefehlt. Gott sei Dank hat der Vorratsschrank noch Wraps versteckt gehabt 🙂

Wie schon zuvor hatten wir einiges an Tomaten im Garten und Mozzarella findet sich derzeit sowieso standardmäßig in unserem Kühlschrank. Und von meiner Mama hatte ich noch frisches Basilikum bekommen – also was machen wenn nicht Wraps mit einer leckeren Fülle?

Zutaten (2 Erwachsene, 1 Babymaus)

1 Packung Wraps (wir haben 5 Stück gebraucht)
1/2 Becher Sauerrahm
Tomaten – Menge abhängig von Größe
1 Packung Mozzarella
Basilikum oder italienische Gewürze
Salz, Pfeffer, Knoblauch nach Bedarf

Zubereitung

Wraps nach Packungsanleitung erhitzen.
Sauerrahm mit italienischen Gewürzen, Salz, Pfeffer und Knoblauch verrühren. Frisches Basilikum reiche ich extra.
Mozzarella in kleine Stücke schneiden
Tomaten ebenfalls in kleine Stücke schneiden – außer man hat Mini-Cocktailtomaten 🙂

Die Wraps mit der Saurrahmmischung bestreichen. Mit Mozzarella und Tomaten belegen und das Basilikum darauf verteilen. Die Wraps einrollen und entweder sofort genießen oder in Frischhaltefolie wickeln  – dann sind sie ein toller Snack für unterwegs – bei zuviel Sauerrahm oder zu saftigen Tomaten weichen sie allerdings etwas auf.

Für Babymaus waren die Wraps ein ziemlicher Spaß – sie hat dann sogar versucht ihren Wrap selber zu rollen – sah zwar nicht sehr professionell aus – aber geschmeckt hat es ihr 😉

Mozzarella-Tomaten-Nudeln (Sommerfeeling pur)

Auch wenn noch keine Gartentomatenzeit ist – dieses Essen schmeckt auch mit gekauften Tomaten gut. Und Babymaus hat letzten Sommer brav mit“gegessen“ – wobei das noch zu einer Zeit war, wo sie eher am Essen herumgelutscht hat und noch auf Mamas Busen als Sättigungsmittel#1 vertraut hat 😉

Zutaten (für 2 Erwachsene und ein „Ich-nehm-es-in-den-Mund-und-lusche-drauf-herum-Baby“):

3 Rispentomaten (oder die entsprechende Menge Cocktailtomaten)
Nudeln für 2 Personen (ca. 250g Trockenmenge)
1 Laib Mozzarella (125g)
etwas Olivenöl
ev. frisches Basilikum oder italienische Kräuter, Salz, Pfeffer

Zubereitung

Die Nudeln nach Packungsanweisung kochen.

In der Zwischenzeit die Tomaten waschen und in kleine Würfel schneiden. Den Mozzarella aus der Packung nehmen, trocken tupfen und ebenfalls klein schneiden. Mit Olivenöl und frischem Basilikum (oder Kräutern) abmischen und eventuell mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wir haben es letzten Sommer erst am Tisch mit Salz und Pfeffer gewürzt – Babymaus zuliebe.

Zu den heißen Nudeln geben, gut durch rühren und sofort servieren. Das Ganze ist nur lauwarm – aber an einem warmen Sommerabend perfekt und im Frühling erzeugt es doch irgendwie Sommerfeeling bei uns 😉

Grillerei-Resteverwertungspfanne

Irgendwie könnte man glauben, ich koche nur aus Resten. Ich kann euch versichern – dem ist nicht so – irgendwo müssen ja meine Reste auch herkommen. Aber ich hatte lange Zeit das Problem, dass die Reste dann naja – sagen wir mal – ohne große Begeisterung gegessen wurden.  Darum versuche ich jetzt alles möglichst kreativ zu verwerten.

Gerade beim Grillen bereitet man meistens viel zu viel Zeug zu – ein Stück Fleisch hier, eine Zucchini dort, zwei Maiskolben da, ein paar Würstchen für die Babymaus usw.  Zumindest uns ging es im letzten Sommer des öfteren so. Meistens hat mein Schatz das übrige Fleisch an den nächsten Tagen als kaltes Abendessen gefuttert, das Gemüse blieb oft übrig weil es kalt einfach nach nichts schmeckt. Ich hasse es aber Lebensmittel wegzuschmeißen. Also – was tun?

Im Zuge einer Verzweiflungstat (der Kühlschrank war bis auf Grillreste leer und es war kein Brot im Haus) ist ein Grillrest-Verwertungsrezept entstanden -und ich muss gestehen – wir grillen jetzt immer etwas mehr, als wir essen können, weil wir das Rezept so gerne mögen 😉

Babymaus liebt das essen auch -das einzige Gericht bei dem sie letzten Jahr hin und wieder ein Kartoffelstück mit gegessen hat.

Zutaten

Grillreste (Fleisch, Würstchen, Mais, Zucchini, Halloumni, etc)
Kartoffeln
ev. Zwiebel (muss nicht sein- schmeckt auch ohne toll)
ev. Käse zum gratinieren

Zubereitung

Kartoffeln in Wedges schneiden. Zwiebel würfeln. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebel und die Wedges dazugeben. Mit einer passenden Gewürzmischung würzen (ich nehme entweder ein Brathendlgewürz oder Barbecuegewürz – je nach Fleischarten) und braten bis die Wedges fast durch sind (je nach Größe ca. 15 min).
In der Zwischenzeit die Grillreste in mundgerechte Stücke schneiden bzw. den Mais vom Kolben runterschneiden. Die Grillreste dazugeben und solange braten bis alles heiß ist.
Wer mag kann das ganze noch mit Käse überbacken.
Dazu ein bisschen frisches Gemüse und fertig ist ein einfaches und schnelles Restverwertungsessen.

 

Grillreste

Im Falle des Bildes hatten wir Käsekrainer, Grillwürstchen, Zucchini, Kartoffeln, Mais, Paprika, Hühnerfleisch und das ganze mit etwas Gratinkäse überbacken. Dazu gab es eine Knoblauchsoße und frische Tomaten aus dem eigenen Garten.

Zuckererbsenschoten mit Huhn. Karotten und Feta

Mein Mann mag keine Erbsen – ich schon und zwar am besten frisch vom Strauch gepflückt *nomnomnom*. Aber zufällig sind wir drauf gekommen, dass wir beide Zuckererbsenschoten mögen. Also gibt es die jetzt öfters als Erbsenalternative bei uns. Babymaus kann sie zwar noch nicht vollständig zerkauen (hat bis jetzt nur die Schneidezähne) – aber sie kaut extrem gerne und lange darauf herum.
Auch hier leider kein Foto – der Hunger war größer als das Bedürfnis nach einem Foto 😉

Hier ein tolles Rezept mit Zuckererbsenschoten, dass auch Babymaus gerne isst:
Für 2 Personen und 1 Kleinkind:

Zutaten
2 handvoll Zuckererbsenschoten (gewaschen, geputzt und in Stücke geschnitten)
2 Stück Hühnerbrust (in Stücke geschnitten)
4 kleine Karotten (in dünne Scheiben geschnitten)
1/2 Packung Feta (in Stücken geschnitten)
eventuell noch etwas Frischkäse
Olivenöl, Salz, Pfeffer, Kräuter nach belieben
Nudeln oder Reis als Beilage

Zubereitung
Olivenöl erhitzen, Karotten darin sanft anbraten und nach einigen Minuten das Hühnerfleisch dazugeben. Anbraten bis das Hühnerfleisch gar ist. Die Zuckerbsenschoten dazu und nochmals ca. 5 Minuten braten – die Karotten sollten jetzt schön weich sein. Anschließend den Feta dazugeben und schmelzen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken.
Eventuell noch etwas Frischkäse dazugeben, dann wird das Gericht soßiger.

Mit Nudeln oder Reis servieren.

Für eine vegetarische Variante das Huhn weglasse und Paprika und Zucchini dazugeben.