Hollersirup oder Holunderblütensirup

Am Hollersirup scheiden sich bei uns die Geister. Mama und die Große lieben den Saft, der Papa mag ihn gar nicht (außer im Hugo). Die Kleine weiß – zum Glück – noch nichts davon ;).

Letztes Jahr habe ich vier Liter Saft gemacht, und trotz starker Einschränkung meinerseits, waren alle Flaschen bis Sommerende leer 😦

Heuer habe ich mich wieder rangewagt und knapp 10 Liter gemacht – ich bin gespannt wie lange wir auskommen ;). Dieses Jahr habe ich zu meinem Standardrezept von einer lieben Freundin (Danke meine Liebe!) auch ein neues Rezept probiert.

Auf den ersten Schluck sind beide sehr süffig – mal gucken wie ihnen die Lagerung bekommt 😉

Saft3

(Falls sich jemand wundert wie das 10l sein können – 5 große Flaschen fehlen – die musste ich mir erst von Nachbarn erbetteln 😉 )

Rezept nach CH – etwas abgewandelt:

40 kleinere Hollerblüten (oder 30 größere)

2 Liter Wasser

2 Zitronen (in dicke Scheiben geschnitten)

1 Orange (in dicke Scheiben geschnitten)

100g Zitronensäure

2.5 kg Zucker

1 Packung Einsiedehilfe

 

Zubereitung

Tag 1:

Hollerblüten gut säubern (Käfer trinkt niemand gerne 😉 )

Wasser, Zitronen, Orangen und Zitronensäure vermischen. Hollerblüten dazugeben und gut umrühren. Ich nehme dazu einen eigens gekauften Plastikeimer oder einen 10l Kochtopf.  Mischung abdecken und kühl stellen (z.B. Keller oder Technikraum)

SaftCH

Tag 2 ( und 3 für einen intensiveren Saft) :

Mischung umrühren

Tag 3 (bzw. 4):

Mischung durch eine Mullwindel abseihen und sanft ausdrücken.

Zucker und Einsiedehilfe im Saft auflösen (das dauert einige Zeit).

In Flaschen abfüllen (ich sterilisiere meine im Dampfgarer).

 

 

Als zweites Rezept habe ich heuer dieses hier ausprobiert. Allerdings habe ich mehr Hollerblüten genommen – da ich Angst hatte, dass die Zitrusfrüchte den Hollergeschmack überdecken.  Und ich habe 1kg Zucker genommen – ich war zu faul die Waage auszupacken 😉

Zubereitet habe ich es wie oben. Tag 1 ansetzen, Tag 2&3 umrühren, Tag 4 abseihen und abfüllen.

SaftCot

 

 

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Spargel im Nudelmantel mit Parmesanbechamel

Ich liebe die Spargelsaison. Leckeres, frisches Gemüse (frisch vom Biobauern in unserem Fall) und ein erstes Zeichen, dass der Frühling im Anmarsch ist.

Heuer gab es alles mögliche vom Spargel, z.B.: Spargelrisotto, klassischen Spargel, Knabberspargel mit Erdbeeren und Schafskäse. Inzwischen is(s)t auch der Papa begeistert 😉 Auf meiner Wunschliste stehen heuer noch Spargelquiche und Nudeln mit Spargelsoße – hoffentlich hat der Biobauer noch lange genug offen 😉

Einer der Familienfavoriten ist aber seit Jahren Spargel im Lasagneblatt mit Parmesanbechamel überbacken – und das Rezept möchte ich euch heute vorstellen.

Rezept  (für 3-4 Personen)

500g Spargel grün
1 Packung Lasagneblätter
eventuell Schinken
1/2l Milch
50g Butter (oder Öl)
50g Mehl
100-200g Parmesan (je nach gewünschter Intensität – ist bei uns ein Streitfaktor 😉 )
Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

Eine Auflaufform mit Trennfett einsprühen.
Den Spargel 10-12 Minuten (im Dampfgarer) bissfest kochen.
Pro 4 Stangen Spargel ein Lasagneblatt herrichten. Die Lasagneblätter 3-4 Minuten einzeln im Wasser kochen (oder man nimmt eine breite Pfanne, dann passen mehr hinein). Die fertigen Blätter nebeneinander auflegen, da sie sonst zusammenkleben.

Butter in einem Topf erhitzen, Mehl dazugeben und unter rühren leicht anbräunen. Die Milch dazugeben und unter rühren zum kochen bringen. Ich nehme hierfür gerne einen Pürierstab – dann ist das Risiko auf klumpige Bechamlsoße faktisch null. Einige Minuten köcheln lassen (das rühren nicht vergessen) bis die Maße eindickt und den Parmesan unterrühren. Zuerst lieber mal weniger und je nach Geschmack noch mehr dazugeben.  [An dieser Stelle eventuell was wegnehmen für ein Baby]. Mit Salz, Pfeffer und  Muskat abschmecken.

Die Lasagneblätter nach Belieben mit Schinken belegen. 4 Stangen Spargel drauflegen und einrollen. Die Rollen mit der offenen Seite nach unten in eine Auflaufform geben. Ich mache meistens meinen Teil ohne Schinken und den Rest mit.

[Für die Kleine habe ich eine Mini-Auflaufform gemacht und die Teigblätter und den Spargel mundgerecht geschnitten und dann mit der Bechamel übergoßen.]

Mit der Parmesanbechaml übergießen und ca 15-20min bei 180°C (Heißluft) goldgelb überbacken.

 

 

Mexikanischer Käseeintopf

Wie bei vielem Guten im Leben, hat auch hier der Zufall seine Hand im Spiel gehabt. Aber ist das dann noch Zufall wenn jemand die Hand im Spiel hat? Na egal. Das Rezept ist toll. Das ursprüngliche Rezept ist von Chef de Home – aber ich habe es für unsere Bedürfnisse angepasst. Und zusätzlich beim ersten kochen ‚cup‘ und ‚can‘ falsch gelesen und  das Ergebnis ist ein echtes Wohlfühlessen. Und auch die Kleine kann mitessen – ich würze einfach erst, nachdem ich ihre Portion entnommen habe.

Mexikanischer Käseeintopf

Zutaten

50g Mozzarella, gerieben
75g alter Cheddar, gerieben
1 Dose stückige Tomaten (ev. mit Kräutern)
1 Dose Bohnen
1 Dose Mais
½ rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Gewürzmischung für Chili con Carne
Oregano, Salz, Pfeffer
Ev. Avocado, kleingeschnitten als Topping

Zubereitung

Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl anschwitzen. Gewürzmischung dazugeben und noch kurz anbraten. Dosentomaten, Bohnen, Mais und Käse dazugeben und gut vermischen.
Ca. 10-15 min auf kleiner Flamme köcheln lassen und dabei immer wieder gut umrühren.
Mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken.

Dazu schmecken Wraps, Weißbrot, etc.

Füßchen auf Keilrahmen

Ein paar Tage nach der Geburt von unserer Großen haben wir ihre Fußabdrücke mittels Stempelfarbe (laut Hebamme eine ganz normale) auf einen Keilrahmen gebannt. Insofern eine gute Idee, weil ich mir heute, gute 2 Jahre später, gar nicht mehr vorstellen kann, das Babymaus wirklich sooo winzige Füßchen hatte 😉

Bis auf die Fußabdrücke war der Keilrahmen weiß und ich habe ewig sinniert wie ich ihn am besten gestalte. Kurz bevor die Kleine auf die Welt gekommen ist, haben wir beschlossen eine Wand solchen „Andenken“ zu widmen.

Ich habe die Fußabdrücke mit ablösbaren Malerkrepp abgeklept und die restliche Fläche bunt bemalt.

Für die Große habe ich ein helles rosa mit blau gewählt, für die Kleine ein helles lila mit grün.

Fueßchen

 

 

 

 

Christkindlbrief

Heute mal was ganz anderes…
Eine liebe Nachbarin hat mich auf die „Christkindlbrief„-Aktion der Caritas aufmerksam gemacht. Ich habe mitgemacht (und wir werden das auch zukünftig machen) und habe einen sehr netten Wunschbrief bekommen. Die zu beschenkende Person hat sich ein „Naschpaket“ aus Schnitten und Schokolade gewünscht und den Wunsch haben wir ihr gerne erfüllt. Unser Paket sollte einen Wert von ca. €20 haben und da kann man schon viele leckere Sachen aussuchen.

Mir ging es darum, dass die Große mal das Prinzip des Schenkens sieht und nicht nur immer das Beschenkt werden. Sie war zwar heuer sicher noch zu klein um es wirklich zu begreifen –  aber sie hatte eine Freude am ganzen drumherum.

Die Große ist eines schönen Nachmittags mit mir in den Supermarkt gefahren und durfte sich in der Naschabteilung austoben. Sie hatte wirklich Spaß die Naschsachen in ihr kleines Einkaufswagerl zu laden und bunte „Dinge“ auszusuchen. Wir haben dem ganzen auch einen persönlichen Brief und eine Karte beigelegt und ich glaube, dass die Große eine gute Auswahl getroffen hat.

Geschenk

Knapp nach Weihnachten kam ein sehr netter handgeschriebener Dankesbrief.

Im nächsten Jahr machen wir sicher wieder mit – da versteht sie dann schon mehr davon 🙂

Süßkartoffelgratin

Meine Kleine hat Anfang Jänner mit dem Mitessen am Familientisch begonnen. Seit kurzem sitzt sie alleine und daher ist auch der Hochstuhl kein Problem mehr. Nur beim kochen muss ich jetzt ziemlich umdenken.

Die Große und der Papa mögen wenig / nicht gewürzte Sachen eher weniger, aber die Kleine soll ja noch kein Salz oder zu würzig. Also… koche ich momentan oft Rezepte wo ich für die Kleine eine Portion wegstellen kann und den Rest würze ich. Unlängst habe ich statt Kartoffelgratin ein Süßkartoffelgratin gemacht – das war echt lecker. Und alle waren zufrieden 😉

 

Süßkartoffelgratin

Portionen 2 Erwachsene + 1 Kleinkind (+1 Babyportion)

Zutaten
4-5 Süßkartoffel, geschält und in max. 0.5 cm dicke Scheiben geschnitten
200g würziger Käse, gerieben
1 Becher Creme Fraiche
½ Becher Sauerrahm mit 2EL Mehl vermischt
½ TL Muskatnuss
1 Knoblauchzehe, gepresst

 Zubereitung

Süßkartoffeln möglichst nicht überlappend in eine eingefettete Auflaufform schichten. Mit der Hälfte vom Käse gut bestreuen.
~Eine kleine Auflaufform für die Babyportion herrichten.~

Creme fraiche, Sauerrahm (mit 2 EL Mehl vermischt) und Muskatnuss leicht erhitzen (dann wir die Maße „gießbar“).
~Einen Teil der Maße auf die Babyportion verteilen und mit wenig Käse bestreuen.~
Mit Salz und Knoblauchzehe abschmecken.
Die Creme Fraiche Mischung gleichmäßig auf den Kartoffeln verteilen.

Mit dem restlichen Käse gut bestreuen und bei 180°C ca. 40min backen (Bis die Kartoffeln weich sind).
~Die Babyportion am besten mit Alufolie abdecken, sonst wird sie zu braun.<<

 

 

 

Tomaten-Parmesan-Suppe

Wow – lang lang liegt mein letzter Post zurück. Irgendwie vergeht die Zeit mit den zwei kleinen Mäuschen wie im Flug. Gestern war doch erst Weihnachten oder? Naja.. eher nicht laut Kalender – laut meinem Gefühl aber schon 😉

Wie auch immer … ich werde jetzt wieder versuchen regelmäßiger zu posten. Vielleicht mal alle zwei Wochen zum wieder eingewöhnen?

Auf jeden Fall bin ich jetzt wieder dazu übergegangen frisch zu kochen und möglich keine Fertigprodukte zu verwenden. Grund: Die Große hat das Essen komplett verweigert wenn es nicht selbst gekocht war.. egal ob sie beim kochen dabei war oder nicht. Irgendwie hat sie es schon am Geruch gemerkt.

Hier mal eine gaaaanz schnelle Tomaten Parmesan Suppe (ca 20min)

Schnelle Tomaten-Parmesan Suppe

Für 2 Erwachsene und 1 Kleinkind

Zutaten

250g kleine Nudeln (z.B. Mini-Penne, Spiralen,…)
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 EL Tomatenmark
1 Dose stückige Tomaten (ev. mit Kräutern)
250ml Suppe (Gemüse oder Huhn)
1 TL gemischte Italienische Kräuter (Rosmarien, Basilikum, …)
1 TL Oregano
½ TL Paprika (edelsüß)
¼ Tasse geriebenen Parmesan

Zubereitung

Die Nudeln al dente kochen.
Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl anbraten. Tomatenmark, stückige Tomaten, Suppe und Gewürze dazugeben. Ca. 10 min köchen lassen. Parmesan untermischen und köcheln lassen, bis er geschmolzen ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nudeln in ein Teller geben, Suppe darüber und mit Parmesan bestreut servieren.

Notiz

Theoretisch sollte es möglich sein, die Nudeln direkt in der Suppe zu kochen. Da ich aber meistens mehr Suppe mache und für den nächsten Tag aufhebe, würde das dann so matschig werden.