Häkelmützen

In den letzten Jahren habe ich immer wieder Mützen gehäkelt – sowohl für uns, als auch auf Wunsch für Freunde.

Vor allem Bären waren sehr gefragt, aber auch eine Eule, ein Yoda, eine ganz normale dunkelgrüne und ein Ritterhelm kamen noch dazu. Vom Yoda und von der normalen dunkelgrünen habe ich blöderweise keine Fotos – aber von zwei der vier Bären und der Eule schon.

Beim Ritterhelm habe ich eine viel zu dicke Wolle genommen, darum wirkt er viel zu globig. Außerdem war ein Mundschutz gewünscht – und ich finde der schaut nach Hannibal Lecter aus ;). Egal – mein Papa hat sich auf jeden Fall darüber gefreut.

 

😦

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Übergangsjacke

Ich kann mich nicht mehr genau erinnern welche Jacke die große Prinzessin in der Zeit um ihren ersten Geburtstag getragen hat – aber ich kann definitiv sagen, dass wir sie ausgeliehen hatten. Somit hatten wir für die kleine Lady keine wirkliche Übergangsjacke. Also – was tun? Kaufen oder selber machen?

Im Endeffekt wurde es selber machen. Ich hatte für ein Shirt für die große Prinzessein einen meiner Meinung nach zuckersüßen (Prinzessin würde nicht zustimmen) Herbststoff aus Jersey übrig und außerdem mal zufällig einen Alpenfleece gekauft. Allerdings war das ein Restposten, der aber leider zu klein war für den vorgesehenen Einsatz. Also – die beiden Stoffe kombiniert ergaben eine super Jacke für die Kleine. Durch das Alpenfleece ist die Jacke schön warm und voluminös und das Jersey innen ist vermutlich sehr angenehm zum tragen. Der Schnitt stammt aus dem Buch „Nähen mit Jersey – Kinderleicht!“.

Meine damalige Standardnähmaschine  (hat meine Mama zu meiner Geburt bekommen) hat Jersey mit Leidenschaft gegessen – darum sind die Ränder nicht abgesteppt und die Kanten verrutschen manchmal. Aber im großen und ganzen hat gut Bügeln gereicht um die Jacke in Form zu halten. Die Jacke hat der kleinen Lady den ganzen Herbst und auch noch im Winter wunderbar gepasst – ich bin gespannt, ob es ihm Frühling noch phasenweise reichen wird.

Jacke

 

 

Hosen, Hosen, Hosen

Für die Große habe ich in ihrem ersten Lebensjahr eine Schlupfhose gekauft, die ihr gefühlt ewig gepasst hat. Aber ich fand die Hose doch recht teuer bzw. als sie raus gewachsen war, habe ich keine gefunden, wo mir der Stoff wirklich gut gefallen hat. Entweder zu rosa oder zu langweilig oder zu komisch gemustert oder zu teuer. Nein ich bin nicht anspruchsvoll – überhaupt nicht. 😉
Also – als ersten Overlockversuch eine Hose gestartet. Und das hat echt verblüffend gut funktioniert. Die meisten Probleme haben mir die Bündchen gemacht – aber generell bin ich auch jetzt (gefühlte 20 Hosen später) noch mit dem Resultat zufrieden. Der Schnitt stammt aus dem Buch „Nähen mit Jersey – Kinderleicht!“  (Danke für das Buch liebe Freundin!). Und es stimmt – die Hose war wirklich kinderleicht. Inzwischen habe ich verschiedenste Sachen aus dem Buch genäht – und die Anleitungen sind wirklich wirklich gut erklärt. Auch über verschiedenste Variationen wie Hosen mit Taschen, Sommerhosen aus dünner Baumwolle, kurze Hosen, etc habe ich inzwischen ausprobiert. Und auch verschenkt und – wie sollte es auch anders sein – auf die Fotos vergessen 😉

Die Große ist inzwischen so weit, dass sie zu meinem Stofflager geht, sich einen Stoff raus zupft und mir erklärt, dass sie daraus was haben möchte ;). Aber das passt schon – deswegen kauf ich ja die Stoffe. Zumindest von drei Hosen habe ich Fotos gemacht… die gibt es jetzt einfach mal hier zu sehen – die beiden äußeren waren für Babies, die mittlere war für eine 2.5 jährige.

 

Herbstliche Laternen

Tz – irgendwie ging der Post im Herbst unter – also kommt er als (hoffentlich) Winterausklang daher 😉

Wenn die dunkle Jahreszeit kommt, mag ich es sehr gerne, wenn irgendwo ein kleines Lichtlein oder eine Kerze brennt.

Letztes Jahr haben wir uns ein Laternenset gekauft, und die große Laterne mit 2 LED Kerzen vor die Haustüre gestellt. Die kleine Laterne stand im Vorzimmer.

Da es bei uns sehr sehr sehr sehr windig sein kann, habe ich einfach zur Sicherheit in paar größere Steine in die Laterne gelegt, damit der Wind sie nicht von der Stufe fegt. Optisch hat das bei Tageslicht nicht wirklich toll ausgehen, darum habe ich auf die Steine ein grünes Seidenpapier gelegt und darauf Föhrenbockerl (Föhrenzapfen) verteilt. Und mit minimalen Aufwand ist so eine tolle, herbstliche Deko für den Eingangsbereich entstanden.

In der Weihnachtszeit habe ich die Bockerl gegen Tannenzweige, Buchsbaum und rote Kugeln ausgetauscht. Und leider mal wieder aufs Foto vergessen…

Naja und wenn die große Laterne schon hübsch gemacht wird, braucht die Kleine auch ein bisschen herbstliche Deko. Große Dekoelemente sind ausgeschieden, da zwischen Laternenglas und Kerze nur 1cm Rand ist, auch in der Höhe war nicht viel zu machen war. Also habe ich ein bisschen mit meinen Bastelsachen experimentiert.

Hier mein zwei Versionen -ich habe mich für die „Wollfäden-Version“ entschieden. Ich finde es wirkt herbstlicher und weniger kitschig. Die Wollfäden habe ich eigentlich für ein anders Bastelprojekt gesammelt, dass ich aber momentan nicht umsetzten werde.

Die Federn habe ich für den Traumfänger gekauft, und seitdem liegen die Reste in der Lade herum. Ich glaube, wenn die Federn nicht rosa-lila gewesen wären, sondern herbstlicher,  wäre mir die Entscheidung schwerer gefallen 😉

 

Kleiderkasten … mal wieder

Wow… seit Juli bzw. September ist viel viel Zeit vergangen und die letzten Monaten habe ich mein Kleidertrageverhalten beobachtet und immer wieder Sachen, die in denen ich mich unwohl fühle, ohne Kompromisse aussortiert. Momentan habe ich das Mantra „ich schmeiß Sachen raus, aber T-Shirts, Shirts und Westen kauf ich nicht mehr, die mach ich mir lieber selber“. Da ich aber eine ewig lange Liste an Ideen hab, die ich für die große Prinzessin und die kleine Lady machen möchte, dauert das etwas 😉  Aber immerhin, eine Weste und zwei Shirts für mich hab ich schon geschafft.

Radikalkur hat mir und meinem Kasten gut getan. War ich früher eher unorganisiert und am ständigen reinstopfen der Sachen, so bin ich jetzt echt so weit, dass ich selbst unter Zeitdruck Sachen wieder ordentlich hineinräume und verstaue. Inzwischen mache ich meinen Kleiderkasten wirklich gerne auf und habe wieder Spaß daran mir meine Kleidung auszusuchen. Aber zu „24-Stück-im-Kleiderkasten“ Zeiten war ich schon schneller in der Früh. 😉

Und auch mein Einkaufsverhalten hat sich massiv geändert – ich kaufe viel bewusster und Spontaneinkäufe passieren mir nur noch bei meinen kleinen Damen. 😉

Aus heutiger Sicht bereue ich die ganze Aktion nicht – nur einem Pullover traue ich heute nach. Aber den habe ich primär hergegeben, weil er nach zwei Schwangerschaften einfach nicht mehr gepasst hat ;).

 

 

 

 

 

Sabberlätzchen Version 2

Bei der ersten Version des Sabberlätzchen hatte ich ein zu großes Schnittmuster erwischt. Für die zweite Version habe ich ein eines dazumals verwendetes Sabberlätzchen meiner kleinen Lady als Vorlage hergenommen. Ich muss gestehen – das hat besser funktioniert als erwartet.

Zusätzlich hatte ich bei der ersten Version noch das komplette Sabberlätzchen mit dem Fleece hinterlegt, bei der zweiten Version nur noch die Voderseite – somit sollte es um den Hals herum weicher anliegen und hoffentlich auch in der warmen Jahreszeit schön zu tragen sein – wenn die warme Jahreszeit irgendwann wieder kommt *brrr*

Hier die zwei Versionen im Vergleich:

Version 1 (mit den „eckigen“ Enden):

Sabberlätzchenv2

 

Version 2 (mit den „runderen“ Enden):

lätzchen1

 

Malcaddy

Meine große Prinzessin liebt malen und basteln. Laut der Kindergartenpädagogin ist das eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen (und es vergeht kein Tag, wo sich nicht ein paar Zeichnungen heimbringt) und auch daheim malt, schneidet und klebt sie sehr gerne.

Dadurch nimmt die Anzahl der Stifte und Bastelutensilien langsam aber sicher zu. Bisher war alles in den „Originalhüllen“ verstaut und zusätzlich noch in einer großen Box gelagert. Sehr ineffizient wenn das Zeug täglich (an Kindergartenfreientagen auch mehrmals täglich) benützt wird.  Also – eine Lösung musste her.

Bei einem Thermenurlaub habe ich im Spielraum des Hotels einen Drehteller mit drauf befestigen Metalldosen gesehen. Die Dosen waren in den Farben der Stifte lackiert – war echt eine tolle Idee. Aber bei den Metalldosen störte mich der scharfe Rand. Natürlich hätte man den entfernen können – aber trotzdem – irgendwie war es mir nicht 100%ig sympathisch.

Beim Ausmustern unserer Kinderessutensilien bin ich über ein paar Plastikbecher gestolpert – und ehrlich gesagt – die sind mir perfekt vorgekommen.

Also.. einen Drehteller vom Möbelschweden, einen alten Zeitschriftsammler (abgeschnitten, für die Blöcke und Bücher), sechs Plastikbecher, ein „Mini-Schälchen“ und eine Heißklebepistole später kam dieses Teil heraus:

Malcaddy

Den Zeitschriftensammler habe ich weiß lackiert und zusätzlich eine pinke Krone drauf gemalt – ein Foto hiervon folgt.  Zusätzlich ist zwischen dem Zeitschriftensammler und der hinteren Becherreihe genug Platz für Schablonen und zwischen die seitlichen Becher passen die Stempelkissen perfekt hinein.

Die große Prinzessin ist super zufrieden – und meine Mission ist somit erledigt 😉