Gulasch und mein neues „Küchenspielzeug“

Seit Monaten schleiche ich um einen sogenannten Schongarer herum.  Irgendwann habe ich beschlossen – ich brauche so ein Teil. Unbedingt. Und zwar am besten sofort.Und ich habe den Kauf bis jetzt keine Sekunde bereut!

Warum ich mich schlussendlich für den Schongarer entschieden habe – wir bekommen von einem Biobauern tolles Angusrindfleisch und im Paket ist sowohl Kochfleisch als Gulaschfleisch enthalten. Aber ich bin halt nicht der große Meisterkoch was Gulasch betrifft – das überlasse ich lieber meiner Mama. Sie legt die Latte so extrem hoch und da brauch ich schon viel Motivation um mich da dran zu wagen.  Oder wie mein Mann immer sagt – du bist die zweitbeste Köchin. Den ersten Platz kriegt deine Mama. Aber immerhin – als zweite kann man sich noch verbessern 😉

Und ein weiterer Pluspunkt – am Abend haben meine zwei eine Tendenz dazu, mich nicht kochen zu lassen. Aber in der Früh alles herrichten und es dann munter den ganzen Tag vor sich hin schmoren lassen – das funktioniert wunderbar.

Aber… genug um den heißen Brei herumgeredet- hier das Gulaschrezept für den Schongarer. Vorweg – obwohl es ein typisch-durchzogenes Gulaschfleisch war, war das Fleisch zart und trotzdem wunderbar saftig.

Zutaten

1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, gepresst
3 EL Gulaschgewürz (z.B.: Sonnentor)
500g Rindfleisch, gewürfelt
350ml Wasser
2-3 EL Tomatenmark

Zubereitung

Zwiebel in etwas Öl in einer großen Pfanne glasig andünsten. Die Knoblauchzehe dazugeben und kurz mitbraten. In den Schongarer geben.

Rindfleisch mit dem Gulaschgewürz vermischen und in der Pfanne von allen Seiten gut anbraten. Ebenfalls in den Schongarer geben.

Einen Teil des Wassers in die Pfanne schütten und den Bratensatz lösen. In den Schongarer geben.

Die restliche Flüssligkeit, Tomatenmark und Salz in den Schongarer geben und alles gut vermischen. Lieber etwas weniger würzen und am Schluss nochmal nachwürzen. Im Schongarer kommen die Gewürze geschmacksmäßig stärker raus als beim Kochen am Herd.

Schongarer auf Low stellen und ca. 8h garen.

Mit Spätzle, Nudeln oder Semmeln servieren.

Pacman Hochzeitsgeschenk

Für die Hochzeit von Freunden habe ich einen Pacman inklusive 4 Geister gehäkelt. Die Hochzeitszeitung hatte das Thema Computerspiele und nach einigem hin und her überlegen, wie wir das Geschenk gestalten, haben wir uns für Pacman als Thema entschieden.

Die Anleitungen habe ich im Internet gefunden. Ich habe einige probiert und die verwendete – ich hab vergessen welche ich genommen habe – habt super funktioniert und auch von der Größe her perfekt gepasst. Die Augen habe ich aus Filz gemacht und mit Klettband angeklebt.

Das Geld haben wir dann einfach mit ablösbaren Klebeband in eine Schachtel geklebt – als Spielfeld sozusagen. Die Pacmanfiguren haben wir mit Klettband drauf befestigt und zusätzlich noch eine Glückwunschkarte dazu gesteckt. Die Karte war auch selbst gemacht – der Pacman als Braut und der Geist als Bräutigam 😉

 

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Hollersirup oder Holunderblütensirup

Am Hollersirup scheiden sich bei uns die Geister. Mama und die Große lieben den Saft, der Papa mag ihn gar nicht (außer im Hugo). Die Kleine weiß – zum Glück – noch nichts davon ;).

Letztes Jahr habe ich vier Liter Saft gemacht, und trotz starker Einschränkung meinerseits, waren alle Flaschen bis Sommerende leer 😦

Heuer habe ich mich wieder rangewagt und knapp 10 Liter gemacht – ich bin gespannt wie lange wir auskommen ;). Dieses Jahr habe ich zu meinem Standardrezept von einer lieben Freundin (Danke meine Liebe!) auch ein neues Rezept probiert.

Auf den ersten Schluck sind beide sehr süffig – mal gucken wie ihnen die Lagerung bekommt 😉

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(Falls sich jemand wundert wie das 10l sein können – 5 große Flaschen fehlen – die musste ich mir erst von Nachbarn erbetteln 😉 )

Rezept nach CH – etwas abgewandelt:

40 kleinere Hollerblüten (oder 30 größere)

2 Liter Wasser

2 Zitronen (in dicke Scheiben geschnitten)

1 Orange (in dicke Scheiben geschnitten)

100g Zitronensäure

2.5 kg Zucker

1 Packung Einsiedehilfe

 

Zubereitung

Tag 1:

Hollerblüten gut säubern (Käfer trinkt niemand gerne 😉 )

Wasser, Zitronen, Orangen und Zitronensäure vermischen. Hollerblüten dazugeben und gut umrühren. Ich nehme dazu einen eigens gekauften Plastikeimer oder einen 10l Kochtopf.  Mischung abdecken und kühl stellen (z.B. Keller oder Technikraum)

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Tag 2 ( und 3 für einen intensiveren Saft) :

Mischung umrühren

Tag 3 (bzw. 4):

Mischung durch eine Mullwindel abseihen und sanft ausdrücken.

Zucker und Einsiedehilfe im Saft auflösen (das dauert einige Zeit).

In Flaschen abfüllen (ich sterilisiere meine im Dampfgarer).

 

 

Als zweites Rezept habe ich heuer dieses hier ausprobiert. Allerdings habe ich mehr Hollerblüten genommen – da ich Angst hatte, dass die Zitrusfrüchte den Hollergeschmack überdecken.  Und ich habe 1kg Zucker genommen – ich war zu faul die Waage auszupacken 😉

Zubereitet habe ich es wie oben. Tag 1 ansetzen, Tag 2&3 umrühren, Tag 4 abseihen und abfüllen.

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Spargel im Nudelmantel mit Parmesanbechamel

Ich liebe die Spargelsaison. Leckeres, frisches Gemüse (frisch vom Biobauern in unserem Fall) und ein erstes Zeichen, dass der Frühling im Anmarsch ist.

Heuer gab es alles mögliche vom Spargel, z.B.: Spargelrisotto, klassischen Spargel, Knabberspargel mit Erdbeeren und Schafskäse. Inzwischen is(s)t auch der Papa begeistert 😉 Auf meiner Wunschliste stehen heuer noch Spargelquiche und Nudeln mit Spargelsoße – hoffentlich hat der Biobauer noch lange genug offen 😉

Einer der Familienfavoriten ist aber seit Jahren Spargel im Lasagneblatt mit Parmesanbechamel überbacken – und das Rezept möchte ich euch heute vorstellen.

Rezept  (für 3-4 Personen)

500g Spargel grün
1 Packung Lasagneblätter
eventuell Schinken
1/2l Milch
50g Butter (oder Öl)
50g Mehl
100-200g Parmesan (je nach gewünschter Intensität – ist bei uns ein Streitfaktor 😉 )
Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

Eine Auflaufform mit Trennfett einsprühen.
Den Spargel 10-12 Minuten (im Dampfgarer) bissfest kochen.
Pro 4 Stangen Spargel ein Lasagneblatt herrichten. Die Lasagneblätter 3-4 Minuten einzeln im Wasser kochen (oder man nimmt eine breite Pfanne, dann passen mehr hinein). Die fertigen Blätter nebeneinander auflegen, da sie sonst zusammenkleben.

Butter in einem Topf erhitzen, Mehl dazugeben und unter rühren leicht anbräunen. Die Milch dazugeben und unter rühren zum kochen bringen. Ich nehme hierfür gerne einen Pürierstab – dann ist das Risiko auf klumpige Bechamlsoße faktisch null. Einige Minuten köcheln lassen (das rühren nicht vergessen) bis die Maße eindickt und den Parmesan unterrühren. Zuerst lieber mal weniger und je nach Geschmack noch mehr dazugeben.  [An dieser Stelle eventuell was wegnehmen für ein Baby]. Mit Salz, Pfeffer und  Muskat abschmecken.

Die Lasagneblätter nach Belieben mit Schinken belegen. 4 Stangen Spargel drauflegen und einrollen. Die Rollen mit der offenen Seite nach unten in eine Auflaufform geben. Ich mache meistens meinen Teil ohne Schinken und den Rest mit.

[Für die Kleine habe ich eine Mini-Auflaufform gemacht und die Teigblätter und den Spargel mundgerecht geschnitten und dann mit der Bechamel übergoßen.]

Mit der Parmesanbechaml übergießen und ca 15-20min bei 180°C (Heißluft) goldgelb überbacken.

 

 

Mexikanischer Käseeintopf

Wie bei vielem Guten im Leben, hat auch hier der Zufall seine Hand im Spiel gehabt. Aber ist das dann noch Zufall wenn jemand die Hand im Spiel hat? Na egal. Das Rezept ist toll. Das ursprüngliche Rezept ist von Chef de Home – aber ich habe es für unsere Bedürfnisse angepasst. Und zusätzlich beim ersten kochen ‚cup‘ und ‚can‘ falsch gelesen und  das Ergebnis ist ein echtes Wohlfühlessen. Und auch die Kleine kann mitessen – ich würze einfach erst, nachdem ich ihre Portion entnommen habe.

Mexikanischer Käseeintopf

Zutaten

50g Mozzarella, gerieben
75g alter Cheddar, gerieben
1 Dose stückige Tomaten (ev. mit Kräutern)
1 Dose Bohnen
1 Dose Mais
½ rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL Gewürzmischung für Chili con Carne
Oregano, Salz, Pfeffer
Ev. Avocado, kleingeschnitten als Topping

Zubereitung

Zwiebel und Knoblauch in etwas Öl anschwitzen. Gewürzmischung dazugeben und noch kurz anbraten. Dosentomaten, Bohnen, Mais und Käse dazugeben und gut vermischen.
Ca. 10-15 min auf kleiner Flamme köcheln lassen und dabei immer wieder gut umrühren.
Mit Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken.

Dazu schmecken Wraps, Weißbrot, etc.

Füßchen auf Keilrahmen

Ein paar Tage nach der Geburt von unserer Großen haben wir ihre Fußabdrücke mittels Stempelfarbe (laut Hebamme eine ganz normale) auf einen Keilrahmen gebannt. Insofern eine gute Idee, weil ich mir heute, gute 2 Jahre später, gar nicht mehr vorstellen kann, das Babymaus wirklich sooo winzige Füßchen hatte 😉

Bis auf die Fußabdrücke war der Keilrahmen weiß und ich habe ewig sinniert wie ich ihn am besten gestalte. Kurz bevor die Kleine auf die Welt gekommen ist, haben wir beschlossen eine Wand solchen „Andenken“ zu widmen.

Ich habe die Fußabdrücke mit ablösbaren Malerkrepp abgeklept und die restliche Fläche bunt bemalt.

Für die Große habe ich ein helles rosa mit blau gewählt, für die Kleine ein helles lila mit grün.

Fueßchen

 

 

 

 

Christkindlbrief

Heute mal was ganz anderes…
Eine liebe Nachbarin hat mich auf die „Christkindlbrief„-Aktion der Caritas aufmerksam gemacht. Ich habe mitgemacht (und wir werden das auch zukünftig machen) und habe einen sehr netten Wunschbrief bekommen. Die zu beschenkende Person hat sich ein „Naschpaket“ aus Schnitten und Schokolade gewünscht und den Wunsch haben wir ihr gerne erfüllt. Unser Paket sollte einen Wert von ca. €20 haben und da kann man schon viele leckere Sachen aussuchen.

Mir ging es darum, dass die Große mal das Prinzip des Schenkens sieht und nicht nur immer das Beschenkt werden. Sie war zwar heuer sicher noch zu klein um es wirklich zu begreifen –  aber sie hatte eine Freude am ganzen drumherum.

Die Große ist eines schönen Nachmittags mit mir in den Supermarkt gefahren und durfte sich in der Naschabteilung austoben. Sie hatte wirklich Spaß die Naschsachen in ihr kleines Einkaufswagerl zu laden und bunte „Dinge“ auszusuchen. Wir haben dem ganzen auch einen persönlichen Brief und eine Karte beigelegt und ich glaube, dass die Große eine gute Auswahl getroffen hat.

Geschenk

Knapp nach Weihnachten kam ein sehr netter handgeschriebener Dankesbrief.

Im nächsten Jahr machen wir sicher wieder mit – da versteht sie dann schon mehr davon 🙂