T-Shirt mit Straßsteinen

Auf der Ideenwelt-Messe habe ich mir spontan einen Straßsteinapplikator und ein paar passende Straßsteine gekauft.

In einem ersten Versuch habe ich ein weißes Shirt meines großen Engelchens verziert. Das Shirt passt ihr toll – aber unverifiziert hatte sie es fast nie an. Ihr war es zu fad und mir ehrlich gesagt an.

Also – her mit dem Applikator und den Straßsteinen und ich muss sagen, dass hat super gut funktioniert.  Zur Sicherheit habe ich vorweg mit einem Trickmarker die Positionen der Blumen vormarkiert und anschließend die Straßsteine draufgelegt.

15-25 mit dem Applikator drauf halten und viola – ein tolles Shirt war fertig 😉

Ich hoffe dem großen Engelchen gefällt es.

Shirt

Shirt1

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Vatertagsherz

Natürlich darf auch der Papa bei den ganzen Basteleien nicht zu kurz kommen. Für den Vatertag haben wir in der Spielgruppe ein „Händeherz“ gebastelt.

Hierfür wird ein Blatt Papier in die Hälfte gefaltet. Anschließend die Kinderhand so auflegen, das Daumen und Zeigefinger am Falz anliegen und nachzeichnen – hat bei uns einiges an Kämpfen und Bitten erfordert – aber es hat dann doch funktioniert. 😉

Die Hand ausschneiden – wobei der Falz bei Daumen und Zeigefinger nicht durchgeschnitten werden darf. Faltet man das ganze jetzt auf, sollte man zwei Hände haben und zwischen Daumen und Zeigefinger der „Hände“ ist ein Herzchen sichtbar. Bei uns ähnelt das Herz zwar eher einem Dreieck, aber egal – ich bin trotzdem stolz darauf 😉

Das Händeherz haben wir dann noch auf ein großes Papierherz geklebt und Babymaus durfte es ihrem Papa übergeben. Und Papa hat sich wirklich sehr darüber gefreut 🙂

 

Vatertag

 

 

Resümee: Kleiderschrank ausmisten und Project 333

Wie schon Ende Juli mal geschrieben, habe ich in meinen Kleiderkasten einiges an Änderungen vorgenommen und ich bin absolut glücklich mit dem Ergebnis.

Hier meine Zusammenfassung:

Project 333 hat für mich super funktioniert. Ich bin drauf gekommen, was ich momentan gerne trage und dass ich – trotz der ersten großen Ausmistaktion – noch immer viel mehr Kleidung besitze als ich für den Alltag brauche. Es hat mich echt fasziniert mit wie wenig Sachen (24 Stück) man zwei Monate problemlos leben kann – trotz Kinder.

Dem „Noch-immer-zuviel-Kleidung“-Problem bin ich diesmal mit Konmari zu Leibe gerückt. Oder heißt das in dem Fall an den Stoff gerückt? Auf Konmari hat mich eine Frendin gebracht, als ich ihr von meiner ersten Kleiderkasten-Ausmist-Aktion erzählt habe. Ihr Ansatz ist zwar sehr radikal – aber das meiste hat mir gut gefallen.

Beim Ausmisten 2.0 bin ich mit ihren „Glücksgefühlansatz“ über meine verbliebenen Kleidungsstücke gegangen und habe damit nochmals um eine Bananenkiste reduziert. Witzigerweise sind 90% der Sachen, die ich im zweiten Durchlauf weggegeben habe, vor den Schwangerschaften meine Favoriten gewesen. Dafür haben Kleidungstücke, die ich zuvor kaum getragen habe, ihren Weg in meinen Kasten geschafft. Interessant oder?  Zwei Freundinnen von mir hat sich jedenfalls über ihren „Gratisshoppingtrip“ gefreut 😉

Auch bei den Farben hat sich durch das Ausmisten viel getan. War mein Kleiderkasten vorher stark von Blautönen geprägt, so kommen jetzt vermehrt Herbsttöne vor.

Gestern habe mich mal hingesetzt und alle Teile (außer Sportsache, Pyjama, Unterwäsche, Jacken und Schuhe) gezählt – 81 Stück befinden sich aktuell im Kasten. Eigentlich klingt es immer noch sehr viel für eine Ganzjahrsgarderobe oder?

Aber mein Kommode ist jetzt leer (bis auf eine Lade Sportsachen) und mein Kasten ist auch nur zur Hälfte voll. Vor dem Kleiderkasten-Ausmisten waren Kasten und Kommode gerammelt voll. Ich war leider in absoluter Sammlertyp und habe mich nur schweren Herzens von Sachen trennen können – und im Kasten hat man das besonders stark gemerkt. Aber ich glaube, nach dem Hochgefühl der letzten Wochen wird sich das Sammeln – zumindest im Kleiderkasten- nicht mehr durchsetzen können. Das einzige was mich massiv ärgert ist, dass ich die aussortierten Teile nicht gezählt habe. Wobei ich dann wahrscheinlich absolut geschockt wäre *loool.

Seit einigen Tagen verwende ich jetzt wieder meine „ganze“ Kleidung – und ich bin in der früh teilweise wirklich überfordert. So schnell wie beim Projekt 333 geht das anziehen jetzt nicht mehr. Ich bin wirklich am überlegen, ob ich mir am Monatsanfang eine „Monatsgardarobe“ herrichte mit der ich dann das Monat lebe. Mal gucken. Für die nächsten paar Wochen versuche ich es mal so.

 

Traumfänger gehäkelt

Der Großen habe ich zur „Übersiedlung“ vom Kinderbett ins  große Bett einen Traumfänger gebastelt. Die Kleine schläft jetzt auch seit einiger Zeit in ihrem eigenen Zimmer (zusammen mit der Großen) und die Große hat mal gemeint, warum die Kleine keinen eigenen Traumfänger hat. Der hilft ja gegen schlechte Träume (Originalzitat).

Nun gut – was soll Mama da groß sagen? Außer – ja, die Kleine bekommt auch einen.

Da ich nicht nochmal dasselbe machen wollte, habe ich der Kleinen einen Traumfänger gehäkelt. Die Anleitung, die mir am besten gefallen hat, gab es zwar nur auf spanisch – aber wenigstens hat sich mein Spanischkurs mal ausgezahlt 😉

Es gibt zwar auch eine Grafik des Häkelmusters, aber irgendwie bin ich damit nicht ganz zurecht gekommen. Meiner Meinung nach sind ein paar Fehler drin. Aber egal – das Video war super!

Den Rahmen hatte ich bereits vorweg mit einer weißen Flauschwolle umwickelt. Daher habe ich das fertige Mandala nicht am Rahmen festgehäkelt, sonder nur dran festgebunden. Gehäkelt habe ich das ganze mit einer 3er Nadel und Miniknäuel für Amigurumi in Pastell.

Statt Federn habe ich ein altes Mobile der Kleinen zerlegt und die Stofftiere am Rahmen befestigt. Wenn die Kleine mal zu „groß“ dafür wird, dann kann man die Stofftiere weg und Federn oder Perlen dran befestigen.

Ich hoffe die Große ist mit dem Traumfänger für die Kleine zufrieden 😉

Traumfaenger_klein

Greifwürmchen

Wer hätte gedacht, dass ich jemals zum Nähen anfange? Ich definitiv nicht.

Vor ca. 10 Jahren wollte meine Mama ihre Nähmaschine wegwerfen – und ich hab sie damals sozusagen „adoptiert“. Danach habe ich einige Nähversuche gestartet – aber richtig glücklich wurde ich beim Nähen nicht.  Und jetzt liebe ich es plötzlich. Lustig oder?

Nachdem wir von einer lieben Freundin zwei Partnerkleidchen für die Mädls geschenkt bekommen haben, und sie mir erzählt hat, dass sie sich das Nähen auch als Autodidakt beigebracht hat, habe ich mir gedacht – gut ich versuchs nochmal. Und plötzlich hat es Spaß gemacht! Und ich bin so glücklich darüber.

Inzwischen hat sich Dank meiner vielen neuen Hobbys unser Arbeitszimmerkasten in eine Bastelwerkstätte verwandelt (mehr dazu folgt) und es ist so herrlich wenn man endlich eine Platz für alles hat.

 

Aber gut ich schweife mal wieder ab – eigentlich wollte ich heute meine Greifwürmchen präsentieren. Von den mittlerweile fünf Stück habe ich Fotos von genau einem (und das hat mir die Mama des kleinen Besitzers dankenswerterweise zukommen lassen 😉 ).

Die Dinger sind super schnell zu machen und auch toll für Stoffreste. Die Anleitung gibt es hier. Ich habe mich bei allen Stoffen für Baumwollstoffe entschieden, und für die Jerseynudel Fühler habe ich passende Reste genommen.  Die Augen habe ich nicht aufgemalt, sondern auch aufgestickt – ist zwar etwas mehr Aufwand -aber irgendwie ist es mir sympathischer für Babyspielzeug.

Genäht habe ich die Würmer mit der normalen Nähmaschine und gefüllt sind sie mit dem Innenleben vom „Inner“ vom Möbelschweden. Das lässt sich dann nämlich noch super waschen 😉

 

Würmchen

 

 

Babyschlafsack

Als die Große auf die Welt kam, hatte ich seit mehr als 15 Jahren keine Häkel- & Stricknadel mehr in der Hand – maximal zweckentfremdet um z.B. einen Kuchenteig anzustecken ;). Seitdem hat sich viel getan in dieser Richtung: ich hab wieder mit dem Häkeln und Stricken begonnen und anders als zu Schulzeiten wahnsinnigen Spaß daran gefunden.

Für das kleine Bauchzwergi wollte ich zur Geburt etwas besonderes machen. In einer Zeitschrift habe ich zufällig einen Babyschlafsack gefunden und beschlossen ihr diesen für den Kinderwagen zu häkeln. Wir haben zwar einen tollen Overall – aber irgendwie war es immer so kompliziert die Große auszupacken wenn sie geschlafen hat.

Als Hauptwolle habe ich eine flauschig-weiche hellviolette Wolle gewählt, die Kontrastfarbe ist in einem kräftigen dunklerem violett. Fotos hab ich leider keine, da der Schlafsack inzwischen weiter vererbt wurde. Vielleicht kommen ja welche nach 😉

Statt des vorgeschlagenen Klettverschlußes habe ich mich für Knöpfe entschieden. Klett und Wolle verträgt sich meiner Meinung nach suboptimal.

Gehäkelt war das ganze sehr flott -allerdings habe ich mich bei der Länge nicht an die Maße in der Zeitschrift gehalten, weil mir der Schlafsack so mini-mini vorkam. Am Anfang war der Schlafsack zwar sehr groß, aber er hat ihr bis zum Frühlingsbeginn gepasst -und die kleine Riesen war da schon gute 70cm.  Die Overalls waren zu der Zeit schon alle zu klein.. also ein voller Erfolg 😉

 

 

 

 

 

 

Haarband

Zum 5ten Geburtstag habe ich einem Nachbarsmädchen (ein riesiger lila-rosa Fan) ein Haarband gehäkelt. Obwohl das Haarband nicht sehr lange ist, habe ich gefühlt ewig gebraucht, da ich es mit einer 1.25er Nadel gehäkelt habe.
Am unteren Ende habe ich ein Gummiband eingearbeitet, damit das Band schön dehnbar ist. Außerdem habe ich auf der Oberseite einen kleinen Knopf befestigt, auf dem eine Blume drauf ist. Die Blume konnte man herunter nehmen und theoretisch gegen anders farbige Blumen / Deko austauschen. Ich habe allerdings nie die Muße gefunden noch weitere Blumen mit so einem dünnen Garn zu häkeln. 😉

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